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206 neue Fahrradstellplätze für Schulen und Verwaltung im Landkreis Alzey-Worms

206 neue Fahrradstellplätze für Schulen und Verwaltung im Landkreis Alzey-Worms
Der Landkreis Alzey-Worms plant insgesamt 206 neue beziehungsweise modernisierte Fahrradstellplätze an Schulen und Verwaltungsgebäuden. Das Land fördert das Vorhaben mit 174.604 Euro. Symbolfoto: Pixabay

Der Landkreis Alzey-Worms will die Bedingungen für Radfahrer an Schulen und Verwaltungsgebäuden verbessern. Insgesamt sind 206 neue beziehungsweise modernisierte Fahrradstellplätze geplant. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit rund 174.600 Euro.

Für den Ausbau der Fahrradabstellanlagen an kreiseigenen Liegenschaften liegt inzwischen der Bewilligungsbescheid des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) vor. Aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ fließen 174.604 Euro in das Projekt. Bei förderfähigen Gesamtausgaben von rund 194.000 Euro entspricht das einer Förderquote von 90 Prozent.

Neue oder modernisierte Abstellmöglichkeiten sind unter anderem an den Verwaltungsstandorten in der Ernst-Ludwig-Straße und im Glockenturmweg in Alzey vorgesehen. Auch die Gustav-Heinemann-Realschule plus, das Gymnasium am Römerkastell, das Elisabeth-Langgässer-Gymnasium und die Volkerschule sollen profitieren.

Sichere Stellplätze statt einfacher Vorderradhalter

Bei der Umsetzung gelten konkrete Anforderungen: Die Fahrräder müssen standsicher abgestellt werden können und eine Möglichkeit bieten, den Rahmen anzuschließen. Einfache Vorderradhalter sind deshalb von der Förderung ausgeschlossen.

Landrat Heiko Sippel sieht in den neuen Anlagen eine konkrete Verbesserung für den Alltag. Wer mit dem Fahrrad zur Schule oder zur Arbeit komme, benötige eine sichere und möglichst wettergeschützte Abstellmöglichkeit. Durch die Förderquote von 90 Prozent könne der Landkreis die Infrastruktur mit einem vergleichsweise geringen Eigenanteil deutlich ausbauen.

Auch die für das Gebäudemanagement zuständige Kreisbeigeordnete Stephanie Jung betont die Bedeutung moderner Abstellmöglichkeiten. Eine gute Fahrradinfrastruktur beginne unmittelbar an Schulen und Arbeitsplätzen und könne dazu beitragen, das Fahrrad im Alltag attraktiver zu machen.

Insbesondere Schülerinnen und Schüler sollen durch die neuen Stellplätze dazu ermutigt werden, häufiger mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Gleichzeitig profitieren Beschäftigte sowie Besucher der Kreisverwaltung. Da die Anlagen öffentlich zugänglich sein sollen, stehen sie darüber hinaus weiteren Radfahrern zur Verfügung.

Text: ML/Redaktion Die Knipser · Quelle: Kreisverwaltung Alzey-Worms