Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser
Vom Freitag, 22. August, bis Montag, 25. August, verwandelte die Abenheimer Kerwe („Owerumer Kerb“) das Dorf erneut in eine fröhliche Feierlandschaft. Bei bestem Wetter strömten an allen Tagen zahlreiche Gäste in die Höfe und auf den Kerweplatz – am Wochenende meldeten die Veranstalter sogar einen Besucherrekord.
Bunte Festtage mit Tradition und Stimmung
Ob Live-Musik, Weinproben, Tanz oder kulinarische Spezialitäten – das Programm bot an allen fünf Tagen für jeden Geschmack etwas. Besonders beliebt war in diesem Jahr das neue Weindorf in der Rathausstraße, das zusätzlich viele Gäste anlockte und für gesellige Abende sorgte. „Sogar nachts um ein Uhr war es in den Höfen noch brechend voll“, hieß es aus den Reihen der Organisatoren. Trotz der großen Besucherzahl verlief das Fest friedlich und ohne Zwischenfälle.
Emotionale Abschiedsstunde
Wie jedes Jahr endete die Kerwe mit dem traditionellen „Kerwe-Begräbnis“. Am Montagabend zogen Kerwemädchen und Kerweburschen, begleitet von Musik und vielen Gästen, in einem feierlichen Trauermarsch vom Weingut Hemer zum Klausenberg. Am Singenden Hasen hielt Kerwepfarrer Klaus Kloster im Beisein seiner Messdiener Jonas Stelzer und Tom Bork die letzte Rede. Dabei flossen bei den Repräsentanten tatsächlich echte Tränen – fünf Tage im Mittelpunkt des Dorflebens hinterlassen eben Spuren. Das Kerweteam um die Kerwemädchen Mia I. und Anastasia I. blickte dennoch stolz zurück und kündigte an, auch 2026 wieder mit voller Energie dabei zu sein.
Stolz auf junge Generation
Ortsvorsteher Marco Fruci, der beim Trauermarsch für die Musik sorgte, zeigte sich begeistert: „Viele junge Menschen haben mit Leidenschaft und Kreativität mitgearbeitet und die Kerwe in eine gute Zukunft geführt.“ Für ihn sei die Abenheimer Kerb ein Paradebeispiel dafür, wie ein Dorf mit Zusammenhalt und Tradition eine lebendige Gemeinschaft pflegt.
Himmel voller Farben
Der krönende Abschluss folgte am Dienstagabend. Um kurz nach 21 Uhr versammelten sich zahlreiche Besucher in der Von-Ketteler-Straße, um das Höhenfeuerwerk zu bestaunen. Leuchtende Fontänen, funkelnde Goldregen und rhythmische Farbkaskaden verwandelten den Himmel über Abenheim in ein spektakuläres Lichtermeer. Viele verließen den Kerweplatz mit strahlenden Gesichtern – und der Vorfreude auf die nächste Owerumer Kerb.
Fazit vom Ortsvorsteher
Fünf Tage voller guter Stimmung, Rekordbesucherzahlen, ein reibungsloser Ablauf und ein fulminantes Finale: Die Abenheimer Kerwe 2025 war ein voller Erfolg. „Das ganze Dorf hat mitgeholfen – und das hat man an allen Tagen gespürt“, resümierte Fruci.
Text: MM /Redaktion Die Knipser






























