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Drei Meister auf dem Hockenheimring gekürt

Drei Meister auf dem Hockenheimring gekürt
Auf dem Hockenheimring fielen beim ADAC Racing Weekend mehrere Meisterschaftsentscheidungen. Rasmus Vendelbo, Thomas Westarp und Thomas Ardelt sicherten sich Titel in ihren jeweiligen Rennserien. Foto: ADAC e.V.

Beim siebten ADAC Racing Weekend der Saison 2026 sind auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg gleich mehrere Meisterschaftsentscheidungen gefallen. Vom 2. bis 4. Oktober sicherten sich Rasmus Vendelbo in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4, Thomas Westarp in der GT Summer Series und Thomas Ardelt bei den Tourenwagen Legenden vorzeitig beziehungsweise zum Saisonabschluss ihre Titel.

In der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 teilten sich Levin Gelf und Joel Hohmann die Siege. Im ersten Rennen setzte sich Gelf nach einem engen Duell gegen Hohmann durch und feierte seinen ersten Saisonerfolg. Michal Perel komplettierte das Podium. Im zweiten Lauf gelang Hohmann in der letzten Runde das entscheidende Überholmanöver gegen Gelf. Krzysztof Gorny belegte Rang drei.

Vendelbo sichert sich GT4-Meisterschaft

In der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 fiel die Titelentscheidung bereits während des ersten Rennens. Nachdem Vendelbos Titelrivale Nikodem Sobczyk früh nach einem Unfall ausgeschieden war, stand der Däne als Meister fest. Vendelbo gewann zudem das Rennen vor Daniel Reiter und Jova Zec.

Im zweiten Durchgang endete Vendelbos Serie von zehn Siegen in Folge mit einem Ausfall. Sobczyk nutzte die Gelegenheit und holte seinen zweiten Saisonerfolg vor Bruno Görtz und Ragnar Simuland.

Drei Siege für Berberich Martini

Antoine Berberich Martini dominierte das Wochenende in der GT Summer Series. Sowohl im ersten als auch im zweiten 30-minütigen Rennen setzte er sich gegen Seweryn Mazur durch. Thomas Westarp belegte jeweils den dritten Platz.

Auch im 50-minütigen Endurance-Rennen war Berberich Martini erfolgreich. Gemeinsam mit dem ehemaligen DTM-Piloten David Schumacher fuhr er zum dritten Sieg des Wochenendes. Mazur wurde erneut Zweiter, Hermann Speck belegte Rang drei. Thomas Westarp sicherte sich die Meisterschaft der GT Summer Series.

Ardelt neuer Champion der Tourenwagen Legenden

Bei den Tourenwagen Legenden bestimmte Oliver Menzel das Geschehen. Im ersten Lauf setzte er sich gegen Wolfgang Destre durch. Horst Kespohl wurde Dritter. Thomas Ardelt genügte der vierte Platz, um sich vorzeitig den Meistertitel zu sichern.

Auch im zweiten Rennen lautete die Reihenfolge an der Spitze Menzel vor Destre und Kespohl.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zudem Silke Paul. Nach einem Getriebeschaden bei ihrem BMW E90 325i während des Tests am Freitag drohte ihr Rennwochenende vorzeitig beendet zu sein. Ihr Team machte sich jedoch auf die Suche nach Ersatz und fand schließlich einen kompletten BMW E90 325i aus dem Jahr 2004. Nach einer rund 180 Kilometer langen Fahrt wurde das benötigte Getriebe in der Nacht aus dem Gebrauchtwagen aus- und in den Rennwagen eingebaut. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden – Paul konnte anschließend wie geplant antreten.

Seesing dominiert „pure Group A“

Erfolgreich verlief auch die Premiere der Tourenwagen Legenden „pure Group A“. Marc Seesing im BMW E30 M3 gewann beide Rennen. Josef Krings im Mercedes 190 E 2.5-16 Evo I belegte jeweils Rang zwei, Christer Simonsen im Ford Sierra Cosworth RS 500 Gr. A wurde zweimal Dritter.

Das Finale des ADAC Racing Weekend 2026 steht vom 16. bis 18. Oktober auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Text: ML/Redaktion Die Knipser · Quelle: ADAC e.V.

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Fotos: ADAC e.V.