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Eulen brechen nach der Pause ein und verlieren gegen Nordhorn-Lingen

Eulen brechen nach der Pause ein und verlieren gegen Nordhorn-Lingen
Nach einer starken ersten Halbzeit mussten sich die Eulen Ludwigshafen der HSG Nordhorn-Lingen noch mit 29:33 geschlagen geben. Zur Pause hatten die Gastgeber mit 18:14 geführt. Foto: Harry Reis

Eine starke erste Halbzeit hat den Eulen Ludwigshafen nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht. Trotz einer 18:14-Führung zur Pause unterlag der Handball-Zweitligist am Mittwochabend vor 1.365 Zuschauern der HSG Nordhorn-Lingen mit 29:33. Nach dem Seitenwechsel gelangen den Eulen lediglich elf Treffer.

Dabei sah es in den ersten 30 Minuten noch nach einem erfolgreichen Abend für die Ludwigshafener aus. Friedrich Schmitt eröffnete bereits nach 30 Sekunden den Torreigen. In der Folge erspielten sich die Gastgeber zeitweise einen deutlichen Vorsprung.

Beim 16:11 und 17:12 lagen die Eulen mit fünf Treffern vorne, beim 18:12 waren es sogar sechs. Auch Sebastian Bösing durfte bei seinem Pflichtspiel-Debüt für Ludwigshafen jubeln: In der siebten Minute erzielte der Kreisläufer mit dem 5:2 seinen ersten Treffer im Eulen-Trikot.

Allerdings ließen die Gastgeber bereits vor der Pause mehrere gute Möglichkeiten liegen. Unter anderem vergaben Monty Kleinsteuber und Alex Falk freie Chancen. Gleichzeitig ermöglichten Ballverluste den Gästen einfache Treffer. So ging es mit einem 18:14 statt einer noch deutlicheren Führung in die Kabine.

„Wir müssen uns vorwerfen, dass wir zur Pause nicht höher führen“, bilanzierte Eulen-Trainer Michael Haaß.

Nordhorn dreht die Partie nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Die Eulen fanden nach Einschätzung ihres Trainers insbesondere gegen das 7:6-Spiel der Gäste keine passende Antwort.

Beim 22:19 durch Bösing in der 39. Minute lagen die Gastgeber noch vorne. Danach kippte die Begegnung. Maximilian Lux glich in der 45. Minute per Siebenmeter zum 23:23 aus. Nur eine Minute später brachte Georg Pöhle? [Name bitte prüfen: In der Vorlage steht lediglich „Ruddat“] beziehungsweise Ruddat die Gäste erstmals in Führung.

Nordhorn setzte sich anschließend auf 27:23 und später auf 29:24 ab. Die Eulen konnten den Rückstand nicht mehr aufholen und mussten sich am Ende mit 29:33 geschlagen geben.

„Es ist schwer zu verdauen – wir spielen mit die beste erste Halbzeit überhaupt“, sagte Haaß nach der Partie.

Marc-Robin Eisel und Friedrich Schmitt erzielten jeweils sechs Treffer für Ludwigshafen, Finn Leun kam auf fünf Tore. Auf Seiten der Gäste traf Maximilian Lux neunmal. HSG-Torhüter Kacper Ligarzewski steuerte zwölf Paraden bei.

Bösing feiert Debüt, Ilic sein Comeback

Trotz der Niederlage gab es bei den Eulen mehrere Rückkehrer. Vincent Bülow und René Zobel standen wieder zur Verfügung. Sebastian Bösing absolvierte nach seiner Verletzung sein erstes Pflichtspiel für die Ludwigshafener.

Auch Mihailo Ilic feierte sein Comeback. Er hatte sich am 10. Mai gegen Potsdam einen Mittelfußbruch zugezogen und wurde bei seiner Rückkehr vom Publikum mit Applaus begrüßt.

Weiterhin angespannt bleibt dagegen die Personalsituation. Lars Röller hat erneut einen Mittelfußbruch am rechten Fuß erlitten. Der 27-Jährige war erst vor rund drei Monaten nach einer entsprechenden Verletzung zurückgekehrt. Ob der Kreisläufer operiert oder konservativ behandelt wird, war zunächst noch offen.

Neben Röller fehlten gegen Nordhorn Bruno Eickhoff, Tilo Müller, Lennart de Hooge und Torhüter Pawel Krawczyk.

Am Samstag geht es nach Dormagen

Nach der zweiten Heimniederlage stehen die Eulen bei 2:8 Punkten. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nicht: Bereits am Samstag steht das nächste Zweitligaspiel an. Um 18 Uhr gastieren die Ludwigshafener beim TSV Bayer Dormagen.

Der Eulen-Fanclub bietet zu der Auswärtspartie einen Fan-Bus an. Dieser startet am Samstag um 13 Uhr am Parkplatz der Günter-Braun-Halle in Ludwigshafen. Die Busfahrt wird von Sponsoren finanziert, sodass Mitreisende lediglich ihre Eintrittskarte bezahlen müssen. Anmeldungen sind per E-Mail an fanclub@eulen-ludwigshafen.de möglich.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Eulen Ludwigshafen