Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Ein kurzer Einkauf, ein schneller Termin – und schon ist der Wagen „mal eben“ irgendwo abgestellt. Wer Pech hat, findet danach ein Knöllchen unter dem Scheibenwischer. Für genau solche Alltagssituationen hat die Stadt Worms nun eine neue Aktion ins Leben gerufen: Mit dem Motto „Hoppla, das war knapp“ wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ruhenden Verkehrs künftig auf mehr Verständnis und Rücksicht im Straßenverkehr setzen – und das mit einem freundlichen Hinweis statt sofortiger Strafe.
Gespräch statt Strafe
Wenn die Kolleginnen und Kollegen des ruhenden Verkehrs kleinere Parkverstöße beobachten, wird künftig zunächst das Gespräch gesucht – unterstützt durch einen neuen Hinweiszettel. Dieser signalisiert: „Diesmal bleibt es bei einer gebührenfreien Verwarnung.“ Damit möchte die Stadt Worms deutlich machen, dass es in erster Linie um Aufklärung und gegenseitige Rücksichtnahme geht – nicht um Sanktionen.
Wichtiger Unterschied
Verwechselt werden sollte der neue Hinweiszettel jedoch nicht mit den regulären Verwarnungen, die mit einem Verwarnungsgeld verbunden sind. Auch diese haben im Rahmen der Aktion ein neues Design erhalten, erkennbar am Spruch „Hoppla, Schluss mit lustig!“. Während also der „knappe“ Zettel zur Einsicht ermahnt, bleibt der „Schluss mit lustig“-Zettel eine klassische kostenpflichtige Verwarnung.
Ziel: Mehr Rücksicht und Eigenverantwortung
Mit der Aktion verfolgt die Stadt Worms das Ziel, das Bewusstsein für eigenverantwortliches Parken zu stärken. Im Mittelpunkt stehen mehr Verständnis, mehr Rücksicht und ein respektvoller Umgang im Straßenverkehr. Durch die Initiative soll das Miteinander auf Worms’ Straßen verbessert und die allgemeine Verkehrssituation entspannter gestaltet werden.
Gemeinsam für eine bessere Verkehrssituation
„Es geht uns nicht darum, Verwarnungen auszustellen“, so die Stadt Worms in ihrem Beitrag. „Wir möchten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern dazu beitragen, die Verkehrssituation in Worms zu verbessern.“
Mit dieser ungewöhnlichen und zugleich sympathischen Maßnahme setzt die Stadt Worms auf Kommunikation statt Konfrontation – und auf Einsicht statt Ärgerzettel.
Text: MM/Redaktion Die Knipser




























