Begutachten gemeinsam die neuen Bäumchen (v.l.) Erich Kulling, stellvertretender Leiter der Abteilung 6.7 – Grünflächen und Gewässer, und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst. Foto: Stadt Worms / Pressestelle

Als „Grüne Lunge der Stadt“ darf man die 28 Hektar große Fläche des Wormser Stadtparks gut und gerne bezeichnen. Der vor über 100 Jahren angelegte Park dient mit seiner malerischen Kulisse nicht nur als Austragungsort des jährlichen Mittelalterfestivals „Spectaculum“, sondern lädt ganzjährig Wormser und Besucher zum Verweilen, Spazieren und Entspannen in der größten Klimaoase der Innenstadt ein. Aber das „Wäldchen“, wie der Wormser seinen Stadtpark liebevoll nennt, bietet auch einen großen Spielplatz zum Toben für die jüngeren Besucher.

„Auf dem Areal des Spielplatzes wollten wir für mehr Beschattung sorgen. Mit den immer heißer werdenden Sommern ist eine ausreichende Beschattung ein wichtiges Kriterium“, betont Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst.

Der Klimawandel nimmt mittlerweile auch Einfluss auf die Wahl der zu pflanzenden Bäume. „Bäume, die aus den südlichen Ländern stammen, fühlen sich aufgrund der wärmeren Temperaturen auch bei uns sehr wohl. Generell versuchen wir einen guten Mix aus verschiedenen Baumarten in unseren Grünanlagen zu pflanzen. So ergibt sich nicht nur ein schönes Bild für‘s Auge, auch für die Insekten ist ein breites Angebot von Vorteil“, erläutert Erich Kulling von der Abteilung Grünflächen und Gewässer.

Bis die jungen Bäumchen Schatten spenden dauert, es aber noch ein paar Jahre. „Aber genau das ist ja die Crux daran: Im Bereich der Natur und Umwelt sieht man unsere Aktionen erst in mehreren Jahren. Wir pflanzen die Bäume für unsere Enkelgeneration. Wenn wir auch in Zukunft ein nachhaltiges Angebot an Bäumen und Pflanzen haben wollen, müssen wir aktiv weiterpflanzen und aufforsten“, so Kulling.

Gepflanzt wurden ein Spitzahorn (Acer platanoides), zwei Zürgelbäume (Celtis australis), eine Blumenesche (Fraxinus ornus), ein japanischer Scnnurbaum (Sophora japonica), ein Speierling (Sorbus domestica) und eine Kaiserlinde (Tilia pallida).