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Kommunaler Vollzugsdienst in Worms neu aufgestellt: Einsatzzeiten am Wochenende ausgeweitet

Kommunaler Vollzugsdienst in Worms neu aufgestellt: Einsatzzeiten am Wochenende ausgeweitet
Christian Bruch stellte dem Innenstadtausschuss im ALISA-Zentrum die Veränderungen beim Kommunalen Vollzugsdienst vor. Seit rund sechs Monaten leitet er die Abteilung 3.25 der Stadt Worms. Foto: Stadt Worms

Neue Strukturen, angepasste Dienstzeiten und mehr Präsenz im Stadtgebiet: Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) der Stadt Worms ist in den vergangenen Monaten organisatorisch neu aufgestellt worden. Abteilungsleiter Christian Bruch, der den Bereich seit rund sechs Monaten führt, stellte die bisherigen Veränderungen im Innenstadtausschuss vor.

Nachdem Bereichsleiter Matthias Pfeiffer den Vollzugsdienst während der Vakanz interimistisch mitbetreut hatte, wurden unter Bruchs Leitung unter anderem interne Abläufe vereinheitlicht, Dienstzeiten angepasst und neue operative Schwerpunkte gesetzt. Dazu gehören auch Kontrollen gegen die vorschriftswidrige Nutzung von E-Scootern.

Längere Einsatzzeiten am Wochenende

Eine der Veränderungen betrifft die Präsenz des KVD auf den Straßen. Während des Sommers konnten die Einsatzzeiten an den Wochenenden bis in die Nacht ausgeweitet werden. Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Worms wurde zudem die Bestreifung zentraler Plätze und der Fußgängerzone verstärkt.

Auch personell hat sich der Vollzugsdienst nach Angaben der Stadt verändert. Bürgermeisterin und Ordnungsdezernentin Stephanie Lohr erklärte im Innenstadtausschuss, dass während ihrer Amtszeit 18 Beschäftigte die Abteilung im Zuge der üblichen Fluktuation verlassen hätten. Gleichzeitig seien 18 neue Kräfte gewonnen, ausgebildet und integriert worden. Sie verwies dabei auf den Fachkräftemangel und den Wettbewerb um qualifiziertes Personal im Vollzugsbereich.

Weitere Stellen sollen besetzt werden

Bei der Neubesetzung der Abteilungsleitung habe die Stadt nach Darstellung Lohrs bewusst an ihren Anforderungen an die Führung des Vollzugsdienstes festgehalten. Eine solche Position trage besondere Verantwortung sowohl bei Eingriffen in die Rechte von Bürgern als auch für die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter, erklärte die Ordnungsdezernentin.

Für die kommenden Monate kündigte Bruch an, noch offene Stellen weiter zu besetzen und die neu eingeführten Abläufe und Qualitätsstandards im Arbeitsalltag zu festigen. Die Einsatzplanung soll zudem flexibel an die jeweiligen Schwerpunkte im Stadtgebiet angepasst werden.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Stadtverwaltung Worms