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Kunst trifft Literatur: Bücherturm „Verona, 2000“ zieht in Bad Kreuznacher Stadtbibliothek ein

Kunst trifft Literatur: Bücherturm „Verona, 2000“ zieht in Bad Kreuznacher Stadtbibliothek ein
Der Bücherturm „Verona, 2000“ ist als Leihgabe der Fondation Kubach-Wilmsen in die Stadtbibliothek Bad Kreuznach eingezogen. Bei der Einweihung waren Werner Severin, Vorsitzender der Fondation Kubach-Wilmsen, Künstlerin Livia Kubach, Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl und Kulturamtsleiter Nils Wachner (von links) dabei. Foto: Isabel Gemperlein

Ein Kunstwerk aus Stein, das die Form von Büchern aufgreift, hat einen neuen Platz in der Stadtbibliothek Bad Kreuznach gefunden. Der Bücherturm „Verona, 2000“ aus dem künstlerischen Bestand des Bildhauer-Ehepaars Kubach-Wilmsen wurde im Eingangsbereich der Bibliothek aufgestellt und feierlich eingeweiht.

Die Fondation Kubach-Wilmsen stellt die Skulptur der Stadt Bad Kreuznach als Leihgabe zur Verfügung. Mit ihrem Standort in der Bibliothek soll das Werk eine Verbindung zwischen Literatur und bildender Kunst schaffen.

„Der Bücherturm ‚Verona, 2000‘ bereichert als Kunstwerk diesen Ort – still, kraftvoll und dauerhaft präsent“, sagte Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl bei der Einweihung. Die Stadtbibliothek sei nicht nur ein Ort der Ausleihe, sondern auch ein Raum für Wissen, Fantasie, Bildung und Begegnung. Deshalb passe die Skulptur besonders gut dorthin.

Werk stammt aus dem Bestand von Wolfgang Kubach

Der Bücherturm stammt aus dem Bestand von Wolfgang Kubach (1936–2007), dem Vater der Bad Münster am Stein-Ebernburger Künstlerin Livia Kubach. Das Motiv des Buches wird bei der Skulptur in Stein übertragen und nimmt damit unmittelbar Bezug auf den neuen Standort.

Auch die Fondation Kubach-Wilmsen begrüßt die Aufstellung. „Wir freuen uns, dass die Skulptur in Bad Kreuznach künftig für viele Menschen sichtbar und erlebbar sein wird“, erklärte deren Vorsitzender Werner Severin.

Eine Besonderheit: „Verona, 2000“ ist nach Angaben der Stadt das erste Werk der Fondation Kubach-Wilmsen, das sich innerhalb eines städtischen Gebäudes in Bad Kreuznach befindet. Andere Arbeiten im Stadtgebiet sind bislang ausschließlich im Außenraum zu sehen.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Stadtverwaltung Bad Kreuznach