Die L3110 zwischen Lampertheim Kernstadt und Rosengarten bleibt nach dem Wasserrohrbruch weiterhin voll gesperrt. Eine Freigabe der Strecke wird derzeit erst Ende Mai erwartet. Foto: Firma Straub Worms

Autofahrer und Pendler müssen sich weiterhin auf erhebliche Einschränkungen zwischen Lampertheim Kernstadt und Rosengarten einstellen. Die Vollsperrung der L3110 nach einem Wasserrohrbruch bleibt länger bestehen als zunächst erwartet. Nach aktuellen Angaben der Stadt Lampertheim soll die wichtige Verkehrsverbindung nun voraussichtlich erst Ende Mai wieder freigegeben werden.
 
Eigentlich war gehofft worden, die Sperrung bereits Mitte Mai aufheben zu können. Doch daraus wird vorerst nichts. Grund für die Verzögerung sind fehlende Materialien für die Reparaturarbeiten. Die benötigten Rohre können laut ausführender Firma erst am 19. Mai geliefert werden. Die Stadt Lampertheim teilte mit, man stehe hierzu im engen Austausch mit dem Energieversorger EWR sowie den beteiligten Unternehmen.
 
Bis zur Fertigstellung der Arbeiten bleibt die Umleitung bestehen. Der Verkehr wird weiterhin über die B44 bei Bürstadt sowie über die B47 in Richtung Rosengarten geführt. Betroffen sind nicht nur Autofahrer, sondern auch der öffentliche Nahverkehr.
 
Die Buslinien 605 und 610 können derzeit nur eingeschränkt verkehren. Fahrten sind aktuell lediglich bis zum Kreisel Wilhelm Herz Ring möglich. Die Verbindung nach Worms erfolgt ausschließlich über die großräumige Umleitung via Bürstadt und Rosengarten. Mehrere Haltestellen entfallen dadurch vorübergehend, darunter Wingertsgewann, BASF, Chemiestraße, Wormser Straße und Alte Dampfmühle.
 
Für viele Pendler bedeutet die verlängerte Sperrung zusätzliche Fahrzeit und längere Wege im Berufsverkehr. Wann die Straße tatsächlich wieder vollständig freigegeben werden kann, hängt nun maßgeblich vom weiteren Verlauf der Bauarbeiten und der Materiallieferung ab.
 
Text: VM/Redaktion Die Knipser