Die neue Ladestraße und der Rad- und Fußweg zwischen Stadtmitte und Festplatz in Osthofen nehmen Formen an: Bordsteine und Rinnen sind bereits gesetzt, die Park-and-Ride-Anlage wird aktuell gepflastert. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Die Arbeiten an der Ladestraße und der Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof schreiten schneller voran als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte die neue Verbindung zwischen Stadtmitte und Festplatz sowie die Parkmöglichkeiten erst im Dezember nutzbar sein, inzwischen ist jedoch bereits im Oktober eine Freigabe möglich.
Die Bauarbeiten umfassen den Ausbau der ehemaligen Ladestraße, den Bau eines 500 Meter langen Rad- und Fußwegs sowie die Errichtung der Park-and-Ride-Anlage. Unterirdisch wurden Leitungen für Wasser, Strom und Straßenbeleuchtung verlegt, außerdem wurde ein Stauraumkanal unter den Parkplätzen angelegt, um Regenwasser kontrolliert in das Kanalsystem abzuleiten.
Vor Beginn der Arbeiten mussten mehrere Altlasten beseitigt werden. Unter anderem wurden eine alte Grube sowie ein ungenutzter Stahltank ausgebaut. Auch der Straßenverlauf wurde angepasst, damit die neue Verbindung zum Festplatz und zur künftigen Grundschule hergestellt werden kann. Der Radweg wird asphaltiert, die Parkplätze gepflastert, Bordsteine und bodengleiche Rinnen sind bereits gesetzt.
Parallel zu diesen Arbeiten ist der Bahnübergang im Ziegelhüttenweg inzwischen für die Komplettsanierung gesperrt. Die provisorische Park-and-Ride-Fläche wird dafür benötigt, sodass Autofahrer und Pendler sich auf Änderungen einstellen müssen.
Die Park-and-Ride-Anlage wird künftig auch Parkausweise für Bahnpendler ausgeben, zusätzlich stehen neue Fahrradstellplätze und eine abschließbare Fahrradbox zur Verfügung. Die neue Nord-Süd-Verbindung verkürzt die Wege für Kinder, Jugendliche und Sporttreibende zwischen Stadtmitte und Festplatz erheblich und verbessert gleichzeitig die Parksituation im Stadtkern.
Bereits in diesem Jahr werden in Osthofen mehrere lang erwartete Bauprojekte abgeschlossen. Neben der Ladestraße und dem Radweg ins Industriegebiet Worms-Nord werden auch Baugebiete in Gundersheim und Hochborn fertiggestellt. Die schnelle Umsetzung nach jahrelanger Planung sorgt für spürbare Verbesserungen in der Infrastruktur der Stadt.
Text: SSP /Redaktion Die Knipser






























