Leuchtende Traktoren und ein gut gelaunter Grinch sorgten bei der „Ein-Funken-Hoffnung“-Lichterf
Ein Lichtermeer aus Traktoren, leuchtende Figuren und viele strahlende Gesichter: Mit ihrer diesjährigen
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte ein ungewöhnlicher Begleiter: Ein bunt beleuchteter Grinch, der sich frech in den Zug eingereiht hatte. Statt schlechter Laune verbreitete die grüne Kultfigur allerdings vor allem Freude. Vom Schlitten aus winkend, wurde sie von den Zuschauerinnen und Zuschauern begeistert empfangen – vor allem die jüngsten Traktorfans am Straßenrand konnten ihr Lächeln kaum verbergen.
Hoffnung auf Rädern
Der Zug setzte sich am Samstagnachmittag in Bewegung und zeigte erneut, wie viel Herzblut hinter der Aktion steckt. Liebevoll dekorierte Traktoren mit Pinguinen, Weihnachtsmännern und unzähligen Lichterketten zogen durch die Stadt. Der Gedanke dahinter: Menschen in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen der Hoffnung zu schenken – gerade dort, wo es besonders gebraucht wird.
So machte die Lichterfahrt auch wieder Halt an der Kinderklinik auf der Hochheimer Höhe. Von den Fenstern aus verfolgten Kinder, Eltern und Mitarbeitende das Lichtspektakel, begleitet von kleinen Geschenken wie Schokoladennikoläusen und Orangen. Auch Einrichtungen wie die Lebenshilfe profitierten von der angepassten Streckenführung, die einen ruhigeren Ablauf des Abends ermöglichte.
Große Resonanz entlang der Strecke
Die Resonanz war einmal mehr überwältigend. Immer mehr Menschen warteten entlang der Route, viele mit selbst gebastelten Schildern, um ihre Unterstützung zu zeigen. Auch in den sozialen Netzwerken fand die Fahrt große Aufmerksamkeit – Fotos und Videos der leuchtenden Traktoren verbreiteten sich schnell.
Neben dem ideellen Wert brachte die Tour auch logistische Herausforderungen mit sich: Fernseh-Teams begleiteten den Zug, Drehpläne mussten eingehalten werden, Begleitfahrzeuge koordiniert werden. Dennoch überwog am Ende die Freude – bei den Zuschauerinnen und Zuschauern ebenso wie bei den Beteiligten selbst.
62 Traktoren und viel Nachwuchs
Insgesamt 62 Traktoren nahmen an der Wormser Lichterfahrt teil. Besonders erfreulich war der große Zuspruch junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für viele Jugendliche, die erstmals mitfuhren, wurde die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Abschluss der Fahrt am Zielort in Monsheim zeigte nochmals, wie groß das Interesse war: Der Andrang war so stark, dass das Einfahren auf das Gelände kaum möglich war.
Mit ihrer Lichterfahrt haben die Landwirte einmal mehr bewiesen, dass es sich lohnt, Licht in dunkle Zeiten zu bringen – ganz gleich, ob in Form von funkelnden Traktoren oder einem überraschend sympathischen Grinch.
Text: VM/Redaktion Die Knipser





























