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Mehrere Brände fordern Feuerwehr Worms – Gartenhaus zerstört, Böschung und Lagerhalle in Flammen

Mehrere Brände fordern Feuerwehr Worms – Gartenhaus zerstört, Böschung und Lagerhalle in Flammen
Ein brennendes Gartenhaus, ein Vegetationsbrand auf dem ehemaligen Bahngelände sowie weitere Feuer hielten die Feuerwehr Worms am Freitagabend mit mehreren aufeinanderfolgenden Einsätzen in Atem. Foto: Mirko Müller/Die Knipser

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Worms verlief der Freitagabend 07.08.2026 alles andere als ruhig. Innerhalb kurzer Zeit mussten mehrere Brände im Stadtgebiet bekämpft werden – von einem Vegetationsbrand auf einem ehemaligen Bahngelände über ein brennendes Gartenhaus bis hin zu weiteren Kleinbränden.

Den Auftakt machte gegen 19:20 Uhr ein Böschungsbrand auf dem stillgelegten Bahngelände an der Güterhallenstraße. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern brannten dichtes Buschwerk, Gras sowie alte Holzschwellen entlang der ehemaligen Gleisanlagen. Da die Einsatzstelle nur schwer erreichbar war, setzten die Feuerwehrkräfte spezielle Ausrüstung für Vegetationsbrände wie Löschrucksäcke, Feuerpatschen und Kübelspritzen ein. Unterstützung kam von der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, während die Einheit Herrnsheim den Grundschutz im Stadtgebiet sicherstellte.

Noch während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte in etwa 300 Metern Entfernung eine weitere Rauchentwicklung. In einer leerstehenden Lagerhalle brannten Unrat und gelagerte Holzreste. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Nur wenig später wurden Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr erneut alarmiert. Im Kleingartenverein „Mondschein“ im Breiten Michelsweg stand ein großes Gartenhaus bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Vollbrand. Das Feuer hatte sich bereits auf ein Nebengebäude ausgebreitet und drohte auf ein weiteres Gartenhaus überzugreifen.

Der Eigentümer hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst versucht, die Flammen zu löschen. Dabei erlitt er Brandverletzungen am Oberarm. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Mit mehreren Atemschutztrupps gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Im Anschluss waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Zur Unterstützung wurden zusätzliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pfeddersheim angefordert, die später gemeinsam mit weiteren Einheiten auch die Wachbesetzung übernahmen.

Die starke Rauchentwicklung hatte zwischenzeitlich sogar Auswirkungen auf ein nahegelegenes Unternehmen. Bei der Firma Renolit löste die Brandmeldeanlage aus, nachdem Rauch in Richtung des Betriebsgeländes gezogen war. Nach einer Kontrolle konnte jedoch Entwarnung gegeben werden – ein Brand auf dem Firmengelände lag nicht vor. Neben der Betriebsfeuerwehr Renolit waren auch mehrere freiwillige Feuerwehreinheiten im Einsatz.

Parallel ging bei der Leitstelle außerdem die Meldung über einen kleineren Flächenbrand in der Albert-Schweitzer-Straße im Stadtteil Leiselheim ein. Noch bevor die alarmierten Feuerwehrkräfte eintrafen, hatten aufmerksame Passanten das Feuer bereits erfolgreich gelöscht.

Die Feuerwehr Worms war damit über mehrere Stunden an verschiedenen Einsatzstellen gleichzeitig gefordert und wurde von zahlreichen Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

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Fotos: Mirko Müller/Die Knipser

Text: VM/Redaktion Die Knipser · Quelle: Feuerwehr Worms