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„Wir sind mehr als unglücklich über den weiteren Abbau von Filialen und Geldautomaten der Sparkasse“. So reagieren SPD Vorsitzende Maria Unterschütz und Fraktionsvorsitzender Dirk Beyer auf die Ankündigung der Sparkasse, die Filialen in Herrnsheim, Horchheim und im Liebenauer Feld zu schließen. Zudem werden noch einige Geldautomaten wegfallen. Beide sind sich einig, dass dies erneut ein Verlust an Servicequalität insbesondere für ältere Menschen bedeutet. „Für Kundinnen und Kunden, die ihre Bankgeschäfte direkt mit einem Berater erledigen möchten, werden die Wege jetzt weiter.“, so Unterschütz.
Dirk Beyer, auch SPD Fraktionssprecher im Herrnsheimer Ortsbeirat ergänzt: „Dieser Schritt hat sich angedeutet und nun wurde er leider umgesetzt. An anderen Standorten hat es auch mit einer Filialschließung begonnen. Dann wurden nach einer gewissen Zeit auch Geldautomat oder SB-Terminal entfernt und die Möglichkeit der Erledigung von Bankgeschäften und Bargeldversorgung vor Ort war verschwunden oder massiv verschlechtert. Ich hoffe, dass sich das nicht wiederholt.“
Beide Sozialdemokraten betonen, dass mit diesen Maßnahmen die Sparkasse ein Stück weit mehr zu einer Bank, wie viele andere wird. Bei der Bevölkerung entstehe der Eindruck, dass die Fusion zur Rheinhessen Sparkasse zur Verschlechterung des Serviceangebots beigetragen habe. Das sei eine schlechte Entwicklung für die Sparkasse, die einen Versorungsautrag hat und eine schlechte Entwicklung vor allem für die Stadtteile.