Unter Lichterketten und Weihnachtsglanz eröffnete Oberbürgermeister Adolf Kessel am Montagabend den Wormser Weihnachtsmarkt – begleitet von Musik, warmem Glühwein und viele Besuchergruppen trotz anhaltendem Nieselregen. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser
Trotz Regen am Montagabend: Wormser Weihnachtsmarkt startet stimmungsvoll in die Adventszeit
Der Duft von Glühwein, heißer Bratwurst und frisch gebackenen Waffeln lag in der Luft, während über dem Marktplatz feiner Regen niederging: Unter diesen Bedingungen hat Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU) am Montagabend den Wormser Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet. Trotz des Wetters herrschte reger Betrieb. Unter großen Schirmen und an warm beleuchteten Weinfässern versammelten sich die Besucher, viele mit Regenschirmen in der Hand, um dem Eröffnungsprogramm beizuwohnen.
Musikalischer Auftakt unter grauem Himmel
Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Blaskapelle der Lucie-Kölsch-Musikschule, die auf der Bühne weihnachtliche Klassiker anstimmte. Rundum sorgten Lichterketten, Kugeln und weihnachtliche Dekorationen für festliche Stimmung. Hinter der Bühne drehte das Kinderkarussell unermüdlich seine Runden – sehr zur Freude der jüngsten Besucher.
OB Kessel betont Weiterentwicklung und Engagement
In seiner Eröffnungsrede hob Kessel hervor, wie wichtig es sei, dass sich der Weihnachtsmarkt jedes Jahr weiterentwickle. „Unser Weihnachtsmarkt lebt davon, dass er sich stetig erneuert“, sagte er und verwies auf neue Verkaufsstände, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Winzern, deren Glühweine in diesem Jahr besonders gefragt sind.
Sein ausdrücklicher Dank galt den vielen Helferinnen und Helfern, die im Hintergrund wirken. „Sie alle tragen dazu bei, dass der Weihnachtsmarkt ein echter Wormser Weihnachtsmarkt ist“, betonte er.
Der Sinn von Weihnachten im Fokus
Probst Tobias Schäfer lenkte den Blick in seiner Ansprache auf den Ursprung des Festes. Weihnachten sei mehr als Konsum, so Schäfer. „Es geht um Begegnung und Gemeinschaft.“ In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt oft brüchig erscheine, seien Orte wie der Weihnachtsmarkt wichtig, um Menschen zusammenzubringen. Schäfer schloss mit einem Gebet um Frieden – ein stiller Moment, der den Auftakt abrundete.
Auch die Sprecherin des Schaustellerverbands Wonnegau fand klare Worte. Sie betonte, wie sehr die Schausteller die Vorweihnachtszeit in ihrer Heimatstadt schätzen und lobte sowohl das stimmungsvolle Lichtkonzept am Lutherplatz als auch die Maßnahmen der Stadt für ein sicheres Veranstaltungserlebnis.
Würdigung für Stefan Teufel
Besonderen Dank richtete Kessel an Stefan Teufel, der sich erneut maßgeblich in die Organisation eingebracht hat. „Wo immer Hilfe gebraucht wird, ist auf ihn Verlass“, sagte der Oberbürgermeister. Teufel sei seit Jahren ein verlässlicher Partner bei zahlreichen städtischen Projekten.
Mehr als Glühwein und Fahrgeschäfte
Der Wormser Weihnachtsmarkt bietet in diesem Jahr neben klassischen Ständen und Fahrgeschäften auch ein breites Begleitprogramm. Dazu zählen die Nibelungen-Werkstatt, kreative Angebote für Kinder sowie das traditionelle Turmblasen am vierten Advent.
Der Markt ist täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, die gastronomischen Stände sogar bis 22 Uhr.
Text: VM/Redaktion Die Knipser




























