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Der seit Jahren als Unfallschwerpunkt bekannte Knotenpunkt der Bundesstraßen B 47 und B 271 südlich des Monsheimer Gewerbegebietes soll künftig deutlich sicherer werden. Nach Angaben aus dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium ist geplant, die Kreuzung ab dem Jahr 2026 zu einem Kreisverkehrsplatz umzubauen.
 
Die Maßnahme geht auf langjährige Bemühungen der Monsheimer Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp (SPD) zurück, die sich wiederholt beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) sowie im Verkehrsministerium für eine Umgestaltung des Knotenpunktes eingesetzt hatte. Hintergrund sind die sich häufenden Verkehrsunfälle an der Einmündung der B 47 auf die B 271 zwischen Monsheim und Bockenheim.
 
Nun liegt eine konkrete Perspektive vor: Wie Staatssekretär Andy Becht (FDP) bestätigte, soll der Umbau zu einem Kreisverkehrsplatz umgesetzt werden. Für das Projekt besteht seit Anfang 2025 Baurecht. Der LBM hat mittlerweile die Ausführungsplanung in Auftrag gegeben, die als Grundlage für die öffentliche Ausschreibung der umfangreichen Bauleistungen dient. Auch der erforderliche Grunderwerb wurde bereits angestoßen.
 
Ziel ist es, den Umbau im Jahr 2026 zu realisieren. Mit der Umgestaltung soll die Verkehrssicherheit an dem stark frequentierten Knotenpunkt deutlich verbessert und das Unfallrisiko nachhaltig reduziert werden.
 
Der geplante Kreisverkehr gilt als zentrale Maßnahme zur Entschärfung eines der problematischsten Verkehrspunkte in der Region und stellt ein lange gefordertes Infrastrukturprojekt dar, das nun in die Umsetzungsphase übergeht.
 
Text: MM/Redaktion Die Knipser