Foto: Kreisverwaltung Alzey-Worms/Anuschka Weisener

„Heute ist ein besonderer Tag für unser Zusammentreffen, denn wir haben zwei gute Gründe zu feiern“, sagte Landrat Heiko Sippel im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Alzey-Worms. Im Beisein von Vorgesetzten, Wegbegleitern und Kolleginnen und Kollegen richtete der Kreischef seinen Dank an die Leiterin des Jugendamtes, Frederike Fleischer, die ihr 25-jähriges Dienstjubiläum erreichte und an Monika Frieß vom Gesundheitsamt Worms, die in den wohlverdienten Ruhestand trat.

„Die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen erfordern Menschen wie Sie, die den Kopf hinhalten, um sie zu meistern“, erklärte der Landrat mit Blick auf die Jubilarin und die Ruheständlerin. „Deshalb möchten wir Ihnen heute umso mehr unsere Wertschätzung und Anerkennung für Ihre Leistungen entgegenbringen.“

Diplom-Pädagogin Frederike Fleischer trat im Jahr 1999 ihren Dienst in der Jugendhilfeplanung der Kreisverwaltung Alzey-Worms an. Bereits fünf Jahre später wurde sie stellvertretende Leiterin der Abteilung Jugend und Familie, bevor sie 2013 mit der Leitung der Aufgabenbereiche Kindertagesstätten und Tagespflege innerhalb des Jugendamtes betraut wurde. Seit 2020 ist sie Leiterin des Jugendamtes, das rund 120 Beschäftigte zählt. „Bei uns gleicht kein Tag dem anderen“, betonte Fleischer. Die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Förderung, Beratung, Hilfe und Schutz anzubieten, habe es in sich, räumte sie ein. Doch ihr kollegiales Team gebe ihr die nötige Stärke und das Vertrauen, um diese Aufgabe zu bewältigen. Den entgegengebrachten Dank könne sie daher gerne erwidern.

Verwaltungsfachangestellte Monika Frieß trat im Jahr 1979 als Regierungsangestellte beim Gesundheitsamt Worms ihren Dienst an. Während ihrer Beurlaubung wechselte sie zum Landkreis Alzey-Worms. Im Jahr 2002 nahm sie den Dienst beim Gesundheitsamt Worms wieder auf. Kürzlich ist sie in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Landrat Sippel sprach ihr ein herzliches Dankeschön für den langjährigen, treuen und verlässlichen Dienst aus und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Personalratsvorsitzender André Merker beschrieb sie mit den Worten: „Das Team schätzte sie immer als die perfekte Kollegin.“ Monika Frieß selbst sagte, sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die beruflichen Jahre seien schön gewesen, doch nun sei es auch an der Zeit, sich um die Familie zu kümmern.