BU: (V.l.n.r.): Oliver Stojiljkovic (wfg), Bürgermeisterin Stephanie Lohr, Thomas Hersel-Teubel und Dr. Sascha Wolff (beide Rehazentrum) und Sabine Müller (wfg) tauschten sich am Firmensitz der Rehazentrum GmbH Worms aus. Foto: Rehazentrum GmbH Worms
Gesundheitsdienstleistungen als wichtiger Standortfaktor
Bürgermeisterin Stephanie Lohr war im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmensbesuche gemeinsam mit Vertretern der städtischen Wirtschaftsförderung am 21. Juli bei der Rehazentrum GmbH Worms in der Prinz-Carl-Anlage zu Gast. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über die Bedeutung moderner Gesundheitsdienstleistungen in Worms sowie die Herausforderungen und Perspektiven der ambulanten Rehabilitation.
Empfangen wurde die städtische Delegation vom geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Sascha Wolff sowie von Firmenmitgründer Thomas Hersel-Teubel.
Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat sich das Rehazentrum Worms zu einer wichtigen Einrichtung im Bereich ambulanter Rehabilitationsmedizin entwickelt. „Auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern werden täglich zwischen 300 und 500 Patientinnen und Patienten nach orthopädischen und chirurgischen Eingriffen betreut“, erläutert Dr. Sascha Wolff. Die Betreuung ist umfassend, beginnend mit dem Fahrdienst, einer ganzheitlichen Therapieplanung, bis hin zur Unterstützung bei Anträgen an die Krankenkasse.
Neben ambulanter Reha bietet das Zentrum umfassende Leistungen in der Physiotherapie, Ergotherapie sowie modernes Gerätetraining und Angebote im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung an.
Zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung
Aus Sicht von Bürgermeisterin Stephanie Lohr tragen Gesundheitsdienstleister wie das Rehazentrum Worms zur Wohn- und Lebensqualität in Worms bei. „Eine gute Gesundheitsversorgung und attraktive Präventionsangebot sind wichtige Standortfaktoren für Unternehmen, aber auch für die Menschen, die hier Leben und alt werden möchten.“
Mit derzeit über 100 Beschäftigten ist die Rehazentrum GmbH Worms zudem ein bedeutender Arbeitgeber in der Stadt. Die vielfältigen Arbeitsplätze – vom medizinischen Fachpersonal über Therapeuten bis hin zur Verwaltung – machen das Unternehmen zu einem wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Stabilität in der Stadt.
„Für unsere Wormser Bürgerinnen und Bürger ist es ein großer Gewinn, ein Rehazentrum dieser Qualität direkt vor der Haustür zu haben“, so Bürgermeisterin Lohr. Vergleichbare ambulante Angebote sind lediglich in Mainz und Ludwigshafen zu finden. Das Einzugsgebiet des Rehazentrum ist entsprechend groß und umfasst bis zu 40 Kilometer. „Kurze Wege, optimale Nachsorge im vertrauten Umfeld und eine echte Entlastung im Alltag – das ist wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau! Besonders für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität ist das ein unschätzbarer Vorteil. Ich bin dankbar und auch stolz, dass wir ein solches medizinisches Leuchtturmprojekt in unserer Stadt haben“, so Lohr weiter.
Dr. Sascha Wolff ergänzte: „Wir freuen uns über das Interesse der Stadtspitze an unserer Arbeit. Der persönliche Austausch zeigt, wie wichtig die Vernetzung von Gesundheitswesen und Kommunalpolitik ist – insbesondere in Zeiten wachsender gesundheitlicher Herausforderungen in der Bevölkerung.“
Ambulante Reha als moderne Alternative
Ein zentrales Thema des Besuchs war das erfolgreiche Geschäftsmodell des Reha Zentrums, das auf ambulante Rehabilitationsmaßnahmen spezialisiert ist. Diese bieten Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, nach Operationen wohnortnah versorgt zu werden – als flexible Alternative zum klassischen stationären Aufenthalt. „Wir bitten alles, was eine Rehaklinik bietet. Der einzige Unterschied ist, dass unsere Patientinnen und Patienten in ihren eigenen Betten schlafen.“ fasst Wolff zusammen.
Das Einzugsgebiet des Zentrums geht dabei weit über die Stadtgrenze hinaus: Viele Patientinnen und Patienten kommen aus dem gesamten Umland bis zu 40 Kilometer Entfernung, was die regionale Bedeutung der Einrichtung zusätzlich hervorhebt.
„Neben dem klassischen Reha-Angebot setzt das Reha Zentrum auf betriebliche Gesundheitsförderung, RV Fit-Programme sowie zertifizierte Qualitätssicherung nach dem Modell „QMS-Reha“ der Deutschen Rentenversicherung. Das unterstreicht den Anspruch unseres Hauses, medizinische Qualität mit Prävention und Nachhaltigkeit zu verbinden“, erläutert Thomas Hersel-Teubel und zeigt damit das vielfältige Angebot des Zentrums auf.
Der Besuch endete mit einem offenen Dialog über zukünftige Entwicklungen im Gesundheitssektor und die Rolle der Stadt bei der Unterstützung innovativer Gesundheitsdienstleister als wesentlichen Standortfaktor.





























