Gemeinsam für mehr Stadtgrün: Engagierte Baumpaten, Vertreter des BUND und der Stadt Osthofen pflanzen Klimabaum Nr. 73 und Nr. 74 im Rahmen der Klimabaum-Initiative. Fotos: BUND Osthofen

Die Klimabaum-Initiative in Osthofen schreitet weiter erfolgreich voran. Seit dem Start der Maßnahme im Jahr 2023 wurden gemäß der fortlaufenden Klimabaum-Liste bereits 74 neue Bäume im Stadtgebiet gepflanzt. Ziel der vom BUND initiierten Aktion ist es, über mehrere Jahre hinweg mehr als 100 zusätzliche Bäume im Innenstadtbereich zu setzen und damit aktiv den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken.

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Osthofen und der Verbandsgemeinde Wonnegau. Die Klimabaumliste wird kontinuierlich um neue potenzielle Standorte ergänzt und Schritt für Schritt realisiert.

Am vergangenen Wochenende konnte bei guten Witterungsbedingungen Klimabaum Nummer 73 im Bereich des Erlenwegs gepflanzt werden. Gemeinsam mit den Baumspendern der Initiative „Gemeinsam statt Einsam“ wurde eine rund acht Jahre alte Esskastanie in den vom Regen gut durchfeuchteten Boden gesetzt. Die Pflanzaktion wurde von zahlreichen Beteiligten begleitet und durch einen Segen der ökumenischen Gruppe feierlich unterstützt.

Kurz vor Weihnachten folgte bereits die Pflanzung von Klimabaum Nummer 74 im Innenstadtbereich. Gemeinsam mit einer engagierten Baumpatenfamilie setzten Paula und Jonathan einen Feldahorn, der als besonders widerstandsfähiger Stadtbaum gilt. Feldahorne kommen gut mit Hitze, Trockenperioden sowie beengten Wurzelräumen und schwierigen Bodenverhältnissen zurecht und eignen sich daher besonders für den Einsatz im Straßenraum.

Tatkräftige Unterstützung erhielten die jungen Baumpaten vom für das städtische Grün zuständigen Beigeordneten Ephraim Härer (SPD), der sich aktiv an der Pflanzaktion beteiligte. Trotz winterlicher Temperaturen und matschiger Bedingungen zeigten sich alle Beteiligten engagiert und motiviert.

Ein wichtiger Bestandteil der Klimabaum-Initiative ist das Engagement der Baumpatinnen und Baumpaten. Die Familien übernehmen in der Anwuchsphase die Bewässerung der jungen Bäume. Gerade das Gießen von März bis Oktober stellt für die Stadt Osthofen und die ehrenamtlich Aktiven des BUND eine große Herausforderung dar und ist zugleich ein begrenzender Faktor für weitere Pflanzungen.

Die Initiatoren bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Baumspendern und Patenfamilien, die mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz in Osthofen leisten.

Text: Redaktion Die Knipser