Foto: Fraport AG
Mit einem festlichen Akt und über 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrt hat die Fraport AG das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt offiziell eröffnet. Damit ist das bislang größte Infrastrukturprojekt der Unternehmensgeschichte abgeschlossen und ein weiterer Meilenstein für den größten deutschen Flughafen gesetzt.
Zu den Ehrengästen der Eröffnungsfeier zählten unter anderem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef sowie Vertreter der Fraport AG und der Architektur.
„Dieser Tag ist ein besonderer Tag – für Fraport, für den Standort Frankfurt, für Hessen und weit darüber hinaus“, sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Mit Terminal 3 eröffnen wir heute eines der modernsten Terminals Europas und stellen uns damit langfristig für die Zukunft auf.“
Auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein würdigte das Projekt: „Es ist großartig, dass das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am heutigen Mittwoch eröffnet wurde. Als größtes privat finanziertes Infrastrukturprojekt in Europa zeigt es: Deutschland kann bauen und komplexe Projekte umsetzen.“
Inszenierte Eröffnung mit Lichtshow
Die offizielle Eröffnung wurde mit einer Lichtshow sowie einer choreografierten Tanzperformance im zentralen Bereich des Terminals begleitet. Zum Abschluss hieß es symbolisch: „Terminal 3 is ready for Check-in“.
Start des Betriebs am 23. April
Der reguläre Flugbetrieb im neuen Terminal beginnt am 23. April. Insgesamt 57 Fluggesellschaften werden vom bisherigen Terminal 2 in das neue Gebäude umziehen. Der Umzug erfolgt in vier Wellen und soll bis zum 9. Juni abgeschlossen sein.
Auch langfristig wächst das Terminal weiter: Mit Condor soll im Sommer 2027 eine weitere große Airline folgen.
Passagiere sollen künftig von kurzen Wegen, moderner Architektur und digitaler Technik profitieren. Dazu gehören unter anderem automatisierte Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrollen mit CT-Scannern sowie ein erweitertes Angebot aus 64 Geschäften und Restaurants.
Bauprojekt im Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen
Der Bau des Terminal 3 begann 2015 mit dem Spatenstich. In Spitzenzeiten waren bis zu 3.000 Fachkräfte auf der Baustelle im Einsatz. Insgesamt investierte Fraport rund 4 Milliarden Euro in das Projekt.
Das Terminal bietet in der ersten Ausbaustufe eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren jährlich, die später auf bis zu 25 Millionen erweitert werden kann.
Trotz Herausforderungen wie der Corona-Pandemie, geopolitischen Krisen und gestörten Lieferketten sei das Projekt planmäßig fertiggestellt worden, betonte das Unternehmen. Verantwortlich für die Umsetzung war die Fraport Ausbau Süd GmbH.
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Fraport AG






























