Archivfoto: Mirko Müller/Die Knipser
Über Inkontinenz zu sprechen fällt vielen Betroffenen schwer. Umso wichtiger sind geschützte Räume für Austausch und Unterstützung. Eine solche Möglichkeit bietet die Selbsthilfegruppe für Inkontinenz am Klinikum Worms. Das nächste Treffen findet am 7. Mai 2026 um 17 Uhr im Mehrzweckraum im 8. Stock statt.
Millionen betroffen – doch das Thema bleibt oft verborgen
Inkontinenz ist weiter verbreitet, als viele annehmen: Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund zehn Millionen Menschen darunter. Dennoch ist die Erkrankung häufig mit Scham verbunden, sodass Betroffene weder mit Ärzten noch mit ihrem persönlichen Umfeld darüber sprechen. Dies kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und den Alltag zusätzlich erschweren.
Unterstützung im geschützten Rahmen
Die Selbsthilfegruppe setzt genau hier an. Sie bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich in vertrauensvoller Atmosphäre auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Der offene Dialog auf Augenhöhe kann dabei helfen, Unsicherheiten abzubauen und neue Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden.
Ein starkes Netzwerk im Hintergrund
Das Klinikum Worms zählt zu den größten Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz und verfügt über 696 Betten in 12 Fachabteilungen sowie einer Belegabteilung. Mehr als 2.000 Mitarbeitende versorgen jährlich rund 30.000 stationäre und über 40.000 ambulante Patientinnen und Patienten.
Mit Angeboten wie der Selbsthilfegruppe trägt das Klinikum dazu bei, nicht nur medizinische Versorgung zu leisten, sondern auch den sozialen und emotionalen Bedürfnissen von Betroffenen gerecht zu werden.
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Klinikum Worms




























