Archivfoto: Mirko Müller/Die Knipser
Anlässlich des bundesweiten „Tags gegen den Schlaganfall“ lädt das Klinikum Worms am Montag, 11. Mai 2026, zu einer Informationsveranstaltung über Sprachstörungen nach einem Schlaganfall ein. Gemeinsam mit der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Worms & Umgebung wird dabei ein Thema in den Fokus gerückt, das häufig unterschätzt wird: die Aphasie.
Der diesjährige Aktionstag der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe steht unter dem Motto „Ich spüre was, was du nicht siehst“ und lenkt den Blick auf die oft unsichtbaren Folgen eines Schlaganfalls. Eine davon ist die Aphasie, eine Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns entstehen kann. Betroffene haben dabei nicht nur Schwierigkeiten beim Sprechen, sondern oft auch beim Verstehen, Lesen und Schreiben. Die Einschränkungen können den Alltag und die soziale Teilhabe erheblich beeinflussen.
Unter dem Titel „Aphasie – wenn die Worte fehlen“ informieren Fachleute des Klinikums über Ursachen, Symptome sowie Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. Referieren werden Prof. Dr. Rolf Kern, Chefarzt der Klinik für Neurologie, sowie Logopädin Anne-Kathrin Fischer.
Die Veranstaltung findet von 17:30 bis 19:00 Uhr im Konferenzraum im Erdgeschoss des Klinikums Worms statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.
Mit dem Informationsabend möchten die Veranstalter das Bewusstsein für die Folgen eines Schlaganfalls stärken und Betroffenen sowie Angehörigen praktische Unterstützung bieten.
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Klinikum Worms




























