Fotos: Mirko Müller/Die Knipser

Beim 23. Wormser Spectaculum im Wormser Wäldchen haben rund 21.000 Besucher die Welt des Mittelalters erlebt.

Das Mittelalterfest wurde von der städtischen Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) organisiert und von rund 1.000 Aktiven, etwa 60 Lagergruppen sowie rund 100 Markthändlern gestaltet. Über drei Veranstaltungstage hinweg entstand erneut eine lebendige mittelalterliche Kulisse mit Lagerleben, Handwerk und vielfältigem Programm.

Die Besucher konnten ein umfangreiches Angebot erleben. Neben Klassikern wie Feldschlacht, Raufballturnier und Feuershows wurden auch zahlreiche Workshops gut angenommen. Dazu gehörten unter anderem Modenschauen, historische Kräuterführungen, offenes Schwerttraining sowie weitere Mitmachangebote, die Einblicke in das Leben vergangener Epochen ermöglichten.

Auch musikalisch bot das Spectaculum ein abwechslungsreiches Programm auf mehreren Bühnen. Auf der großen Bühne traten unter anderem „Haggefugg“, „Koenix“ und „Spilldeyvel“ auf, während die kleine Bühne von „Wormez“ und „Die Streuner“ bespielt wurde. Zusätzlich sorgten Spielleute wie „Skadefryd“ und weitere Musikgruppen für Unterhaltung auf dem gesamten Gelände.

Für Familien und Kinder gab es ebenfalls zahlreiche Attraktionen. Besonders das große Holzschiff der Kindsvögte sowie die Kinder-Highland-Games des Rugby Club Worms e. V. waren gut besucht und sorgten für zusätzliche Highlights.

Ein weiterer Programmpunkt war der „Fafnir-Cup“, ein nationales Vollkontakt-Einladungsturnier der Eisenliga, das erneut im Rahmen des Spectaculums stattfand. Die „Ruhrpott Knights“ aus Duisburg sicherten sich dabei den Turniersieg.

Auch die Lagergruppen trugen entscheidend zur Atmosphäre bei. Rund 60 Gruppen aus dem In- und Ausland zeigten historisches Leben zwischen 500 und 1500 n. Chr., öffneten ihre Lager für Besucher und vermittelten Einblicke in Handwerk, Alltagsleben sowie historische Ausrüstung.

Die Veranstalter ziehen insgesamt ein positives Fazit. Das Spectaculum verlief weitgehend friedlich und ohne größere Vorkommnisse. Trotz der etwas geringeren Besucherzahl bleibt die Veranstaltung ein wichtiger Publikumsmagnet für die Region.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms