Der neu gewählte Vorstand der Wählergemeinschaft „Worms will weiter“ setzt auf Kontinuität und neue Impulse für die politische und gesellschaftliche Arbeit in Worms. Foto: Worms will weiter

Die Wählergemeinschaft „Worms will weiter“ (WWW) hat bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und damit einen Generationenwechsel an ihrer Spitze eingeleitet. Neuer Vorsitzender ist Lukas Böhme, der künftig gemeinsam mit einem neu aufgestellten Team die Geschicke des Vereins lenken wird.

Mit der Wahl endet zugleich eine Ära: Nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Wählergemeinschaft trat Mathias Englert nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden an. Bereits Anfang des Jahres hatte er angekündigt, sich künftig verstärkt seiner Arbeit in der Stadtratsfraktion sowie der Koalitionsarbeit widmen zu wollen.

Im Rahmen der Versammlung wurde Englert von den Mitgliedern verabschiedet. Dabei würdigte die Wählergemeinschaft insbesondere seinen langjährigen Einsatz und seine prägende Rolle beim Aufbau und der Entwicklung des Vereins. „Mathias Englert hat über zwei Jahrzehnte hinweg das Fundament für das gelegt, was ,Worms will weiter‘ heute ist“, erklärte sein Nachfolger Lukas Böhme.

Dem neu gewählten Vorstand gehören neben Böhme die stellvertretenden Vorsitzenden Dominique Denschlag und Peter Probst an. Schatzmeisterin ist Monika Weber, ihre Stellvertreterin Beate Toledo. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Lara Hammann, unterstützt von Larissa Landskron. Als Beisitzer wurden Ulrich Borrmann, Dr. Hans-Josef Diehl, Andreas Rotter, Stefan Schaaf und Franziska Weber gewählt.

Für die kommenden Monate hat sich die Wählergemeinschaft bereits konkrete Ziele gesetzt. Neben einer stärkeren Öffentlichkeitsarbeit sollen auch praktische Projekte im Stadtgebiet umgesetzt werden. Geplant sind unter anderem Verschönerungsaktionen wie das Streichen in die Jahre gekommener Friedhofsbänke sowie weitere Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtbildes.

„Politik lebt nicht nur von Debatten im Ratssaal, sondern vor allem vom Anpacken im Alltag“, betonte der neue zweite stellvertretende Vorsitzende Peter Probst. Die Wählergemeinschaft wolle zeigen, dass politisches Engagement nicht nur in Sitzungen stattfinde, sondern auch durch konkrete Arbeit vor Ort sichtbar werde.

Zugleich wirbt „Worms will weiter“ um neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Als unabhängige Wählergemeinschaft ohne Parteibindung verstehe man sich als offene Plattform für Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv für die Entwicklung der Stadt engagieren möchten.

Eine Gelegenheit zum Kennenlernen bietet der nächste Stammtisch der Wählergemeinschaft am 1. Juli 2026 um 19 Uhr in der Braumanufaktur Sander in Worms. Interessierte sind dazu ausdrücklich eingeladen.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Worms will weiter