Im Freilichtlabor Lauresham stehen die Themen Schriftlichkeit und Brotkultur im Mittelpunkt zweier Aktionstage. Foto1 und 2: Michael Thumm, Foto3: Frank Jäger
Gleich zwei Thementage rund um das Immaterielle Kulturerbe erwarten Besucher in den kommenden Tagen im Freilichtlabor Lauresham. Im Rahmen des Themenjahres stehen am 13. Juli und 19. Juli historische Handwerkskünste und Traditionen im Mittelpunkt.
Den Auftakt macht der Thementag „Schriftlichkeit“. Besucher können die Entstehung eines mittelalterlichen Buches von der Vorbereitung des Pergaments bis zum fertigen Einband verfolgen. Ergänzt wird das Programm durch Vorführungen zur Tintenherstellung und zum Schreiben im Mittelalter sowie eine kleine Sonderausstellung mit Faksimiles im Besucherinformationszentrum. Auch die Buchbinderei als immaterielles Kulturerbe wird vorgestellt.
Am 19. Juli dreht sich beim Thementag „Brotkultur“ alles um den Weg vom Korn zum Brot. Das historische Backhaus wird angeheizt, verschiedene Getreidesorten werden vorgestellt und die Besucher erleben, wie Korn gedroschen und gemahlen wird. Die Brotkultur gehört seit 2014 zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.
An beiden Veranstaltungstagen ist das Freilichtlabor von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Familienkarte (zwei Erwachsene, bis zu vier Kinder bis 16 Jahre) kostet 16,50 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Klosters Lorsch oder telefonisch unter 06251/869200.
Text: SSP/Redaktion Die Knipser/UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch





























