Mit „Jugend ohne Gott“ erwartet das Publikum in der Gedenkstätte KZ Osthofen ein eindringliches Theatererlebnis über Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage. Grafik: Theater im Museumshof Worms/Förderverein Projekt Osthofen e.V.

Ein eindringliches Plädoyer für Menschlichkeit bringt das Theater im Museumshof Worms im September auf die Bühne der Gedenkstätte KZ Osthofen. Mit der Inszenierung von „Jugend ohne Gott“ nach dem Roman von Ödön von Horváth wird ein Werk gezeigt, dessen Themen bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Im Mittelpunkt steht eine Schulklasse in einer Gesellschaft, in der Mitgefühl zunehmend Gehorsam weicht und Wahrheit an Bedeutung verliert. Die Geschichte erzählt von Angst, Anpassung und moralischen Entscheidungen – und davon, dass Menschlichkeit selbst unter schwierigen Bedingungen möglich bleibt. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten über Populismus, Desinformation und gesellschaftliche Spaltung erhält Horváths Roman eine neue Aktualität.

Premiere ist am Samstag, 12. September, um 19 Uhr. Weitere Aufführungen folgen am 13., 18., 19. und 20. September, jeweils ebenfalls um 19 Uhr.

Karten sind online per E-Mail an tickets@theater-im-museumshof.de sowie in der Gedenkstätte KZ Osthofen erhältlich. Der Vorverkaufspreis beträgt 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Kinder unter 14 Jahren sowie Schulklassen zahlen 10 Euro. Bei witterungsbedingtem Ausfall besteht die Möglichkeit, auf eine andere Vorstellung auszuweichen, sofern dort noch Plätze verfügbar sind.

Die Aufführungen entstehen in Kooperation des Theater im Museumshof Worms mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. Regie führt Kirsten Zeiser, die Neubearbeitung für die Freilichtbühne stammt von Andreas Hartmann.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Förderverein Projekt Osthofen e.V.