Eine Passkontrolle am Flughafen Frankfurt führte zur Aufdeckung gefälschter Reisedokumente. Die Bundespolizei stellte die Unterlagen sicher und leitete Ermittlungen ein. Archivfoto: Mirco Metzler/ Die Knipser

Ein 48-jähriger indischer Staatsangehöriger ist am 24. Juli 2026 bei seiner Einreise nach Frankfurt am Main durch die Bundespolizei kontrolliert worden. Der Mann war mit einem Flug aus Lissabon angekommen. Aufgrund widersprüchlicher Angaben brachten ihn die Beamten zur Dienststelle, wo weitere Überprüfungen seiner Personalien und Dokumente erfolgten.

Mithilfe des Abgleichs seiner Fingerabdrücke stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann bereits unter anderen Personalien in Deutschland bekannt war. Zudem ergaben die Ermittlungen, dass der 48-Jährige im November 2023 erstmals unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist sein soll. Die Ausländerbehörde Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt suchte ihn unter anderen Personalien wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die vorgelegten Reisedokumente mittelbar falsch beurkundet worden waren. Die verfälschten Dokumente sowie das Mobiltelefon des Mannes wurden sichergestellt.

Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung sowie der unerlaubten Einreise. Darüber hinaus wurde gegen den 48-Jährigen ein auf vier Jahre befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot erlassen.

Text: MS/Redaktion Die Knipser/Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main