v. l. Carolin Cloos, Julian Harm, Christin Sauer, Timo Horst. Foto: Louis Lamprecht/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Das Paternusbad in Pfeddersheim nimmt weiter Gestalt an. Bei einem Besuch der Baustelle informierten sich die Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, Carolin Cloos und Christin Sauer, gemeinsam mit Wormser Sport- und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst sowie dem Geschäftsführer der Wormser Sportbäder, Stephan von Borzyskowski, über den Fortschritt der umfassenden Modernisierung.
Im Rahmen ihrer Sommertour machten sich die Politikerinnen und Politiker gemeinsam mit Mitgliedern des GRÜNEN-Kreisverbands ein Bild vom Stand der Arbeiten und tauschten sich über die Bedeutung kommunaler Schwimmbäder aus. Dabei standen insbesondere die Themen Hitzeschutz, Schwimmausbildung und soziale Begegnungsräume im Mittelpunkt.
Die Sanierung des Paternusbads läuft nach Angaben der Stadt planmäßig. Gleichzeitig wird auch das Heinrich-Völker-Bad umfassend modernisiert. Mit den beiden Großprojekten investiert Worms in eine zukunftsfähige Bäderlandschaft und stärkt wichtige Angebote für Sport, Freizeit und gesellschaftliches Miteinander.
„Man muss sich nur diesen Sommer anschauen: Die Menschen lechzen nach Abkühlung. Schwimmbäder sind deshalb weit mehr als Freizeitangebote – sie gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge“, erklärte die Landesvorsitzende Christin Sauer. Gerade angesichts zunehmender Hitzewellen seien moderne Bäder wichtige Orte der Erholung, Begegnung und Gesundheitsvorsorge. Zudem ermöglichten sie Kindern, sicher schwimmen zu lernen.
Auch Carolin Cloos hob die Bedeutung der Investition hervor: „Die Sanierung des Paternusbads und des Heinrich-Völker-Bads zeigt, dass sich Ausgaben für kommunale Infrastruktur als Zukunftsinvestitionen auszahlen.“ Zwei Bäder gleichzeitig umfassend zu modernisieren, sei eine große Aufgabe für die Stadt Worms. Moderne Technik, erneuerbare Energien und energieeffiziente Lösungen würden dabei helfen, Klimaschutz und Klimaanpassung miteinander zu verbinden.
Die Modernisierung des Paternusbads wird durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. Das neue Eingangsgebäude wurde mit Bundesmitteln finanziert, 50 Prozent der Kosten für das neue Schwimmbecken stammen aus der Sportförderung. Weitere Mittel fließen über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI). Im Zuge der Arbeiten werden unter anderem die Schwimmbadtechnik erneuert, eine Photovoltaikanlage installiert und das Bad barrierefrei sowie energieeffizient ausgebaut.
Die Wiedereröffnung des Paternusbads ist für 2028 vorgesehen.
Sport- und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst betonte die Bedeutung des Projekts für Kinder, Familien und Vereine: „Mir war schon bei meinem Amtsantritt ein wichtiges Anliegen, dass jedes Kind in Worms schwimmen lernen kann. Dafür muss eine Stadt die passende Infrastruktur bereithalten.“
Mit dem neuen 25-Meter-Becken entstehen künftig bessere Bedingungen für den Vereinssport und mögliche Wettkämpfe. Auch für Familien soll das Freibad attraktiver werden: Geplant sind unter anderem ein gut einsehbares Planschbecken, eine neue Liegewiese, Sonnensegel, barrierefreie Zugänge und familienfreundliche Sanitäranlagen.
Gleichzeitig setzt die Stadt auf einen nachhaltigen Betrieb. Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und moderne Filtertechnik sollen helfen, Energie einzusparen und den Betrieb langfristig effizienter zu gestalten.
Für die GRÜNEN Rheinland-Pfalz ist das Paternusbad ein Beispiel dafür, wie kommunale Infrastruktur zukunftsfest entwickelt werden kann. Schwimmbäder verbinden demnach Gesundheitsvorsorge, Sport, Klimaanpassung und sozialen Zusammenhalt – vorausgesetzt, Städte und Gemeinden erhalten auch künftig ausreichend Unterstützung durch Förderprogramme.
Text: MS/Redaktion Die Knipser/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz





























