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ADAC GT Masters: Titelkampf spitzt sich auf dem Salzburgring zu

ADAC GT Masters: Titelkampf spitzt sich auf dem Salzburgring zu
Auf dem Salzburgring geht der Titelkampf im ADAC GT Masters in die entscheidende Phase. Beim vorletzten Saisonwochenende stehen die Rennen neun und zehn der GT3-Nachwuchsserie auf dem Programm. Foto: ADAC e.V.

Nach der Sommerpause geht es für die Fahrer des ADAC GT Masters in die entscheidende Phase der Saison. Vom 4. bis 6. September gastiert die GT3-Nachwuchsserie des ADAC zum zweiten Mal in ihrer Geschichte auf dem Salzburgring. Bei den Saisonrennen neun und zehn kämpfen die Teams um wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen.

Nur ein Punkt trennt die Spitzenreiter

Besonders eng geht es an der Tabellenspitze zu. Felix Hirsiger und Finn Zulauf vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport führen die Gesamtwertung im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 mit nur einem Punkt Vorsprung an. Direkt dahinter folgen Tim Zimmermann und Leyton Fourie im BMW von FK Performance Motorsport.

Für das BMW-Duo ist der Salzburgring ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr sicherte sich Fourie dort am Sonntag die Pole-Position, anschließend gewann er gemeinsam mit Zimmermann das Rennen. Nach einem sechsten Platz am Samstag soll es in diesem Jahr erneut um den Sieg gehen.

„Am ersten Renntag hatten wir leider Regen, das sind nicht die besten Bedingungen für unser Auto, ansonsten wäre es vermutlich ein noch besseres Wochenende geworden“, erinnert sich Fourie. „Der Salzburgring sollte uns und unserem Auto gut liegen. Unser Ziel ist klar: Wir möchten mindestens so erfolgreich sein wie im vergangenen Jahr und als Tabellenführer abreisen.“

Die Tabellenführer reisen ihrerseits mit drei Saisonsiegen und einem weiteren Podestplatz nach Österreich. Für Zulauf wird das Wochenende allerdings keine leichte Aufgabe. „Wir müssen die Rennen abwarten. Allerdings sollte die Strecke eine der schwierigeren für unseren Lamborghini werden“, gibt der 22-Jährige ehrlich zu. „Wir versuchen, solide Punkte zu holen, um im Meisterschaftskampf zu bleiben. Unser Fokus liegt darauf, uns eine gute Ausgangslage für das Finale in Hockenheim zu schaffen.“

Drei Österreicher vor heimischem Publikum

Für drei Fahrer ist das Rennen auf dem Salzburgring zugleich ein Heimspiel. Einer von ihnen ist Leo Pichler, der im Porsche 911 GT3 R von Razoon - More than Racing antritt. Der 24-Jährige konnte in dieser Saison bereits einen Sieg feiern und hofft auf einen weiteren Erfolg in seiner Heimat.

„Es ist eine echte Oldschool-Strecke, die sehr speziell ist und alles zu bieten hat. Du hast lange Geraden, langsame und schnelle Kurven. Wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, wird es extrem interessant, denn das ist nicht ohne“, erklärt der Weizer. „Wir haben schon auf dem Red Bull Ring gewonnen und ich hoffe, uns gelingt auf dem Salzburgring ein zweiter Heimsieg.“

Ebenfalls vor heimischem Publikum fährt Tim Hütter aus Gallneukirchen. Der 19-Jährige bestreitet seine zweite Saison im ADAC GT Masters und sitzt ebenfalls in einem Lamborghini des Liqui Moly Team Engstler Motorsport.

Kiano Blum vom Haupt Racing Team tritt mit einem Ford an. Für den 19-Jährigen aus Fussach ist das Wochenende allerdings eine besondere Herausforderung: Er ist bislang noch keine Rennrunde auf dem Salzburgring gefahren. „Mein Team war im vergangenen Jahr bereits da, also haben wir Daten und Videos, mit denen ich mich bestmöglich vorbereiten werde“, erklärte der Pilot. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Niklas Kalus liegt Blum derzeit auf dem dritten Gesamtrang.

Zwei Rennen über 80 Minuten

Gefahren wird auf dem 4,255 Kilometer langen Salzburgring. Die Strecke verfügt über zwölf Kurven und gilt als anspruchsvoll. Besonders die Fahrerlagerkurve hat es in sich: Sie wird mit rund 245 km/h durchfahren. Große Auslaufzonen gibt es kaum, weshalb die Fahrer auf höchste Präzision angewiesen sind.

Wie bereits bei den vergangenen Saisonstationen stehen zwei Endurance-Rennen über jeweils 80 Minuten auf dem Programm. Während der Rennen sind zwei Boxenstopps vorgeschrieben, bei denen auch die Fahrer gewechselt werden. Einmal müssen die Reifen getauscht werden, zusätzlich besteht die Möglichkeit zum Nachtanken. Die unterschiedlichen Strategien können damit bis zum Ende für Spannung sorgen.

Sein Debüt im ADAC GT Masters gibt an diesem Wochenende der 17-jährige Fabian Dybionka aus Polen. Er teilt sich für die beiden verbleibenden Saisonstationen den Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams mit Emil Gjerdrum aus Norwegen.

Das Samstagsrennen beginnt am 5. September um 14 Uhr und wird live im Free-TV auf Sport1 übertragen. Die komplette Rennaction ist zudem bei Joyn und Servus TV On zu sehen. Die beiden Qualifyings werden live auf dem YouTube-Kanal des ADAC übertragen. Nach dem Wochenende auf dem Salzburgring steht mit dem Saisonfinale in Hockenheim noch eine Station aus.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: ADAC e.V.

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Fotos: ADAC e.V.