Wormser Einrad-Vierer startet mit Bestleistung in die WM-Qualifikation

Der offene Kunstradvierer der SG VfH Worms/Rheindürkheim ist mit einem starken Ergebnis in die Herbstsaison der Elite gestartet. Beim Bundespokal in Neuenkirchen bei Bremen erreichten Lena Seibel, Jonathan Elvers, Romy Wetzel und Johanna Wahlig mit 187,33 Punkten eine neue persönliche Bestleistung. In der gemeinsamen Wertung mit den Frauenmannschaften belegte das Quartett den siebten Platz.
Der Bundespokal war zugleich der erste Durchgang der WM-Qualifikation im Vierer-Kunstradfahren. Entsprechend groß war die Herausforderung für das Wormser Team, das sich mit den besten Mannschaften der Elite messen wollte.
Anreise sorgt zunächst für Schwierigkeiten
Dabei begann das Wochenende alles andere als optimal. Aufgrund der zähen Anreise drohte die Mannschaft am Freitag sogar die offizielle Einfahrzeit auf der Wettkampffläche zu verpassen. Auch der erste Versuch, sich auf der Fläche einzufahren, misslang vollständig.
Am Wettkampftag präsentierte sich das Team dann deutlich sicherer. Die Abstimmung zwischen den vier Sportlern funktionierte, der Fahrstil wirkte flüssig und kontrolliert. Auch die Griffverbindungen und die Haltung waren stabil, sodass die Kür nahezu fehlerfrei absolviert werden konnte.
Eine Schrecksekunde gab es bei der Flügelmühle mit Einzeldrehungen. Nach dem Zusammenfahren musste ein Rad abgesetzt werden. Insgesamt zeigte sich das Kampfgericht jedoch zufrieden mit der Leistung und vergab zweimal taktische Pluspunkte.
Platz sieben als gelungener Auftakt
Mit 187,33 Punkten stellte das Quartett schließlich eine neue persönliche Bestleistung auf. Für die Wormser Mannschaft war damit das angestrebte Ziel erreicht: Der Vergleich mit der Elite wurde bestanden und zugleich eine gute Ausgangsposition für die weitere Saison geschaffen.
In der WM-Qualifikation führt nach den ersten beiden Durchgängen derzeit das Team aus Mainz-Ebersheim. Für die weiteren Qualifikationsdurchgänge sind die fünf bestplatzierten Mannschaften des Bundespokals startberechtigt.
Trainer Stefan Born sieht bei seinem Team noch weiteres Potenzial. In den kommenden Wochen soll die Kür weiter optimiert werden. Eine Punktzahl von mehr als 190 Punkten hält der Coach bei entsprechender Weiterentwicklung für realistisch.
Deutschlandpokal als nächster Prüfstein
Bereits in zwei Wochen steht der nächste wichtige Termin an. Beim Deutschlandpokal in Mönchengladbach geht es für den Wormser Vierer um die begehrten Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften.
Die Tickets werden für Frauenmannschaften und offene Vierer getrennt vergeben. Die drei besten Teams erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, am Abend im Finale anzutreten. Für das Wormser Quartett ist der Deutschlandpokal damit nicht nur ein weiterer Schritt in der WM-Qualifikation, sondern zugleich die Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften.
Quelle: SG VfH Worms/Rheindürkheim
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