Hundeteams im Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest: Am Samstag wird die B9 bei Mainz-Laubenheim kurzzeitig gesperrt, um das Gebiet nach Wildschweinkadavern abzusuchen. Archivfoto: Mirco Metzler/Die Knipser

Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird der Bereich zwischen Rhein und der Bundesstraße 9 am kommenden Samstag, 27. Juni, gezielt nach Wildschweinkadavern abgesucht. Dafür kommt es zu einer kurzfristigen Vollsperrung der Strecke.

Betroffen ist die B9 im Abschnitt zwischen dem Grillplatz Nackenheim, der Tankstelle sowie der Nato-Rampe Mainz-Laubenheim. Die Sperrung gilt am Samstag von 8 bis 9 Uhr.

Im Einsatz sind speziell ausgebildete Hundeteams, die das Gebiet systematisch nach verendeten Wildschweinen absuchen. Ziel ist es, mögliche Infektionsquellen der Afrikanischen Schweinepest frühzeitig zu identifizieren und zu beseitigen.

Hintergrund ist, dass der ASP-Virus sowohl in verendeten Tieren als auch im direkten Umfeld eines Kadavers über längere Zeit überleben kann. Dadurch besteht das Risiko, dass andere Tiere durch Kontakt infiziert werden und die Seuche weiterverbreiten.

Die kurzfristige Sperrung der B9 dient zudem der Sicherheit im Straßenverkehr. Durch die Suchmaßnahmen kann es zu aufgescheuchtem Wild kommen, wodurch ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Um dies zu vermeiden, wird die Strecke für den Zeitraum der Arbeiten vollständig gesperrt.

Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Polizeiinspektion Oppenheim