Foto: Wahlkreisbüro Dirk Beyer

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dirk Beyer hat das Ausbildungsprojekt „Alles inklusive“ des DRK-Berufsbildungswerks Worms am Obermarkt besucht. In den Räumen der ehemaligen Dom-Apotheke erhalten Auszubildende dort die Möglichkeit, unter realen Bedingungen Verkaufserfahrung zu sammeln.

Das Ladengeschäft wird von angehenden Verkäuferinnen und Verkäufern betrieben und im Alltag durch pädagogische Fachkräfte begleitet. Nach Angaben der stellvertretenden Leiterin des Berufsbildungswerks, Heike Hahn, besteht das Team im Regelfall aus mindestens einer Betreuungskraft und einem Auszubildenden. Ziel sei es jedoch, täglich mehrere Auszubildende einzubinden, um möglichst vielen jungen Menschen praxisnahe Lernmöglichkeiten zu bieten.

„Das Ziel ist es, die Auszubildenden niedrigschwellig und praxisorientiert an den Beruf heranzuführen“, so Hahn. Der direkte Kundenkontakt und die eigenständige Mitarbeit im Verkaufsalltag seien zentrale Bestandteile der Ausbildung.

Auch die Auszubildenden selbst berichten von positiven Erfahrungen. Der Laden werde von der Bevölkerung gut angenommen, erklärte ein Auszubildender im Gespräch mit Beyer. Besonders beliebt sei die Mischung aus selbst hergestellten Produkten und regionalen Waren.

Wie Bernd Jünemann erläuterte, wurde das Sortiment gezielt um Produkte aus einem Umkreis von rund fünf Kilometern erweitert. Dadurch entstehe eine enge Verbindung zur regionalen Wirtschaft und gleichzeitig ein attraktives Angebot für die Kundschaft.

Bei seinem Besuch lobte Beyer die Bedeutung solcher praxisnahen Ausbildungsmodelle. Der direkte Einstieg in den Berufsalltag sei für viele junge Menschen entscheidend, da er Sicherheit und Verantwortung im Umgang mit Kundinnen und Kunden fördere.

Zudem verwies er auf die Bedeutung öffentlicher Förderstrukturen. Einrichtungen wie das DRK-Berufsbildungswerk würden unter anderem durch die Bundesagentur für Arbeit sowie landespolitische Programme in Rheinland-Pfalz unterstützt. Diese Förderung ermögliche es, berufliche Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt gezielt zu stärken.

Mit dem Projekt „Alles inklusive“ sei am Wormser Obermarkt ein Ort entstanden, der Ausbildung, Praxisnähe und regionale Vernetzung miteinander verbinde und zugleich zur Belebung der Innenstadt beitrage.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Wahlkreisbüro Dirk Beyer