Närrische Power in Abenheim: Tanz, Gesang und jede Menge Lacher beim großen Fastnachtsabend des Heimatvereins 1953. Fotos: Heimatverein Abenheim
Mit dem traditionellen Narhallamarsch eröffnet, stieg am Dienstagabend die Fastnachtssitzung des Heimatvereins 1953 Abenheim in die närrische Saison. Pünktlich um 19:33 Uhr begrüßte Sitzungspräsident Jakob Weiler die Narren in der ausverkauften Festhalle und stimmte das Publikum auf einen stimmungsvollen Abend ein.
Das neue Prinzenpaar, Prinzessin Christina I. und Prinz Matthias I., überzeugte mit Humor und einer Gesangseinlage, in der sie charmant ihre Verbundenheit zu Abenheim zeigten. Erstmals begleiteten die Sekretärinnen Jaqueline und Michelle Humann das Paar auf der Bühne, bevor die Prinzengarde unter Leitung von Nadja Schlawin mit synchronen, kraftvollen Tänzen eines der ersten Highlights des Abends setzte. Für die Tänzerinnen war es der letzte Auftritt als Prinzengarde, doch sie bleiben der Fastnacht weiterhin als Tanzformation „Aventura“ erhalten.
Ein fester Bestandteil der Sitzung ist Richard Marhöfer als Klausner, der die aktuellen politischen Ereignisse pointiert und in Reimen zusammenfasste. Anschließend entführte das Damenballett als Flugbegleiterinnen der „Air Owerum“ das Publikum auf einen tänzerischen Höhenflug. Markus Jäger und Claudia Herrmann sorgten mit ihrem humorvollen Casting-Vortrag und Gesangseinlagen für ausgelassene Lacher.
Das gemischte Ballett „Partypopper“ erinnerte an die 90er-Jahre und brachte Backstreet Boys, Spice Girls und Co. zurück auf die Bühne. Die Gesangsgruppe des HVA nahm die Narren auf einen närrischen Ausflug durch Abenheim mit, bei dem Bier, Woi und Fleischworscht nicht fehlen durften.
Im Showblock „Kino Owerum“ feierten die Kinobesitzerin Jaqueline Humann sowie Markus Jäger und Ilka Cleres die Filmgeschichte – von Ghostbusters bis Flashdance – gesanglich und humorvoll unterstützt von Claudia Herrmann und Beate Humann. Die Frauengesangsgruppe brachte mit Liedern wie „Karnevalsmaus“ und ihrem Fastnachtsklassiker „Ohne Klaus, ohne Roi, ohne Sonnenschein…“ die Halle zum Mitsingen.
Niklas Jäger und Jonas Stelzer, bekannt als Kall & Kall, testeten diesmal singend Klopapier und sorgten erneut für zahlreiche Lacher. Das Männerballett präsentierte sich als Stepp-Aerobic-Gruppe, während Claudia Herrmann in gewohnt selbstironischer Manier von Alltagsgeschichten berichtete. Höhepunkt des Programms war ein humorvoller „UFO-Alarm“ auf der Klausenberg-Kapelle, bei dem Wolfgang Späth als Dachdecker und Marcel Holl als Alien das Publikum begeisterten.
Den krönenden Abschluss bildete die Tanzgruppe Aventura mit einer Après-Ski-Performance. Beim großen Finale versammelten sich alle Aktiven auf der Bühne, begleitet vom begeisterten Publikum, das die Stimmung mit dem Schlachtruf „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune…“ perfekt abrundete.
Die Fastnachtssitzung des Heimatvereins 1953 Abenheim zeigte einmal mehr die Mischung aus Tradition, Humor und tänzerischer Vielfalt und begeisterte Narren aller Altersgruppen.
Text: SSP/Redaktion































