Die Regenbogenfahne vor dem Rathaus Bad Kreuznach. Foto: Danielle Schulz

Die Stadt Bad Kreuznach hat zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai 2026 erneut ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt. An mehreren zentralen Orten im Stadtgebiet wurden Regenbogenfahnen gehisst.

Die Fahnen wurden am Rathaus am Kornmarkt, in der Hochstraße 48 sowie auf dem Europaplatz angebracht. Sie gelten als Symbol der queeren Community und stehen für Offenheit und gesellschaftliche Vielfalt.

„Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung“

Oberbürgermeister Emanuel Letz betonte die Bedeutung des Aktionstages. Der IDAHOBIT erinnere daran, dass Toleranz, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe keine Selbstverständlichkeit seien. Bad Kreuznach setze deshalb bewusst ein Zeichen „für Vielfalt und gegen Diskriminierung“.

Zugleich dankte er allen, die sich für Akzeptanz und Gleichstellung in der Stadt engagieren, insbesondere der Stadtjugendförderung und dem QueerTreff.

Hintergrund des Aktionstages

Der IDAHOBIT erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus dem internationalen Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen hat. Weltweit nutzen Städte den Aktionstag, um mit Symbolen wie der Regenbogenflagge auf Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Auch beim Christopher Street Day (CSD) in Bad Kreuznach wird in diesem Jahr erneut Flagge gezeigt. Die Veranstaltung ist für Samstag, 5. September, geplant.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Stadtverwaltung Bad Kreuznach