Kaum gelandet, schon gestoppt: Wegen eines bestehenden Einreiseverbots bis 2028 durfte der 24-Jährige nicht nach Deutschland einreisen und wurde noch am selben Tag nach Bulgarien zurückgeführt. Foto: Fraport

Bundespolizisten haben am 22. Juni am Flughafen Frankfurt am Main einen 24-jährigen Syrer gestoppt, der trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots nach Deutschland einreisen wollte.

Der Mann war mit einem Flug aus Athen angekommen und wurde nach der Landung von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den 24-Jährigen ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot bis April 2028 besteht.

Der Syrer war erstmals im Juni 2022 nach Deutschland eingereist und hatte einen Asylantrag gestellt. Dieser wurde im Oktober desselben Jahres abgelehnt. In der Folge wurde gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Im Oktober 2025 wurde der Mann schließlich nach Bulgarien abgeschoben.

Nun versuchte der 24-Jährige erneut, über Griechenland nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise ein.

Noch am selben Tag wurde der Mann nach Bulgarien zurückgeführt, wo er sich nach Angaben der Behörden legal aufhalten kann.

Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main