Historiker Dr. Tim Müller beleuchtet in seinem Vortrag in der Gedenkstätte KZ Osthofen die Weimarer Republik und ihre Bedeutung für aktuelle demokratische Herausforderungen. Foto: Stadtarchiv Mainz – BPS

Welche Lehren lassen sich aus der Weimarer Republik für die Gegenwart ziehen? Dieser Frage widmet sich am Donnerstag, 20. August, um 18 Uhr ein Vortrag in der Gedenkstätte KZ Osthofen. Referent ist der Historiker Dr. Tim Müller.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der ersten deutschen Demokratie, die Mitte der 1920er-Jahre zunächst von Reformen, wirtschaftlicher Stabilisierung und internationaler Annäherung geprägt war. Nur wenige Jahre später führten Wirtschaftskrise und politische Radikalisierung jedoch zum Ende der Weimarer Republik und ebneten den Nationalsozialisten den Weg an die Macht.

Der Vortrag beleuchtet, welche Parallelen und Unterschiede sich zwischen den damaligen Herausforderungen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen lassen. Dabei geht es unter anderem um die Krisenanfälligkeit demokratischer Systeme, ihre Anpassungsfähigkeit und die Frage, welche Bedeutung die Geschichte der Weimarer Republik heute noch für das Verständnis demokratischer Prozesse hat.

Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an info@ns-dokuzentrum-rlp.de oder telefonisch unter 06242/910810 möglich.

Der Vortrag wird vom Förderverein Projekt Osthofen e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz organisiert.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Förderverein Projekt Osthofen e.V.