Eine weithin sichtbare Rauchsäule stand am Samstagnachmittag über dem Gelände eines Wormser Recyclingbetriebs. Nach dem ersten Einsatz gegen 14.15 Uhr musste die Feuerwehr am Abend gegen 21.40 Uhr erneut ausrücken, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser
Auf dem Gelände eines Wormser Recycling und Entsorgungsbetriebs ist am Samstag, 6. Juni 2026, erneut ein Brand ausgebrochen. Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen musste die Feuerwehr zu einem Feuer auf dem Betriebsgelände ausrücken.
Gegen 14.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem auf dem Gelände gelagerte Abfallmaterialien in Brand geraten waren. Über dem betroffenen Bereich war zeitweise eine weithin sichtbare Rauchsäule zu erkennen. Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren vor Ort, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Nach ersten Informationen wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Auch für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.
Die Löscharbeiten dauerten über mehrere Stunden an. Doch selbst nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, blieb die Lage weiterhin unter Beobachtung. Gegen 21.40 Uhr musste die Feuerwehr erneut ausrücken. Im Brandgut hatten sich weitere Glutnester entwickelt, die nochmals abgelöscht werden mussten. Durch die tief sitzende Hitzeentwicklung in den Abfallbergen können sich solche Brandherde auch Stunden nach dem eigentlichen Feuer wieder entzünden.
Bereits Ende Mai hatte es auf dem Gelände einen ähnlichen Brand gegeben. Damals waren Schrott und verschiedene Abfallmaterialien in Brand geraten. Die Ermittlungen ergaben, dass das Feuer nach bisherigen Erkenntnissen ohne menschliches Zutun entstanden war. Der Sachschaden wurde damals auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Schon Ende April war die Feuerwehr bei einem Großbrand auf dem Betriebsgelände im Einsatz. Rund 200 Tonnen Abfall standen damals in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Mengen und der bis zu zehn Meter hohen Müllberge besonders schwierig und zogen sich über einen langen Zeitraum hin.
Ob die Brände der vergangenen Wochen in Zusammenhang stehen und wodurch das aktuelle Feuer ausgelöst wurde, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Text: MM/Redaktion Die Knipser






























