Am Flughafen Frankfurt wurde ein international gesuchter 47-jähriger Spanier von der Bundespolizei gestoppt – er soll in den USA wegen Cyber- und Bankbetrugs angeklagt sein. Foto: Pixabay
Am 24. Juni hat die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main die Weiterreise eines 47-jährigen Spaniers nach Maskat im Oman verhindert. Grund war ein internationaler Haftbefehl der US-amerikanischen Behörden.
Der Mann wurde von Fahndern der Bundespolizei kontrolliert und noch am Flughafen gestoppt. Ihm wird vorgeworfen, sich zwischen 2008 und 2013 an kriminell organisierten Strukturen beteiligt zu haben. Zudem soll er gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen Betrug mittels Telekommunikation sowie Bankbetrug begangen haben.
Nach Angaben der Ermittler soll der 47-Jährige Schadsoftware entwickelt, eingesetzt und verkauft haben. Der dabei entstandene Schaden wird auf rund 4,5 Millionen US-Dollar beziffert.
Im Anschluss an die Festnahme wurde der Mann dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt. Dieser entscheidet nun über eine mögliche Auslieferung an die Vereinigten Staaten.
Sollte es zu einer Auslieferung kommen, drohen dem Beschuldigten in den USA nach Angaben der Behörden bis zu 30 Jahre Haft.
Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main






























