Foto: SchUM-Städte e. V.
US-Diplomat Brian Heath, der seit 1998 im Auswärtigen Dienst der Vereinigten Staaten und seit August 2024 als Generalkonsul in Frankfurt tätig ist, besuchte am 25. März die UNESCO-Welterbestätten in Worms sowie das Landesmuseum Mainz.
Bürgermeisterin Stephanie Lohr begrüßte den Diplomaten zunächst im SchUM-Lab, wo sie ihn zusammen mit Birgit Kita, der Geschäftsführerin des SchUM Städte e. V. und Site-Managerin des UNESCO-Welterbes SchUM-Stätten, über das geplante SchUM-Besuchszentrum informierte. Birgit Kita führte dazu aus: „In Worms entsteht ein bedeutendes Zukunftsprojekt: das SchUM-Besuchszentrum, das den besonderen Rang des Welterbes sichtbar und erlebbar machen wird. Wir freuen uns sehr, heute erste Einblicke in diese Planungen geben zu können. Das entstehende dreiteilige Besuchszentrum wird ein Ort des Lernens, der Begegnung und des Dialogs – für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt, insbesondere auch aus den Vereinigten Staaten, die seit Jahren zu den wichtigsten Gruppen religiöser und kultureller Gäste zählen.“
Der Besuch umfasste zudem den „Heiligen Sand“, der als ältester in situ erhaltener jüdischer Friedhof Europas gilt, sowie Besuche in der Synagoge und im Synagogengarten.
Bürgermeisterin Stephanie Lohr betonte: „Unsere Länder verbindet eine lange Geschichte der Kooperation und des Austauschs. Der erneute Fokus auf die SchUM-Stätten erinnert uns daran, wie wichtig Erinnerung, Bildung und gemeinsames Gedenken für eine starke deutsch-amerikanische Partnerschaft sind.“
US-Generalkonsul Heath sagte nach seinem Besuch: „Die SchUM-Stätten des UNESCO-Welterbes zeugen von den tiefen historischen Wurzeln des jüdischen Lebens in Deutschland und erinnern uns an unsere gemeinsame Verantwortung, dieses Erbe zu bewahren und Antisemitismus in all seinen Formen zu bekämpfen. Die Vereinigten Staaten und Deutschland sind enge Partner in der Aufklärung über den Holocaust und der Erinnerung daran. Heute hatte ich die Ehre, aus erster Hand zu erfahren, wie diese Arbeit durch lokale Führungskräfte wie Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Geschäftsführerin Birgit Kita vom Verein SchUM-Städte e. V. umgesetzt wird. Es war wunderbar zu sehen, wie Worms jüdische Geschichte für zukünftige Generationen zugänglich und bedeutungsvoll macht.“





























