Foto: Hans-Peter Tiedje / Sören Rathgeber, TV 1846 Alzey
Mehr als 300 Gäste, spannende Wettkämpfe und starke Leistungen: Die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der Langstaffeln im neuen Wartbergstadion in Alzey ist zu einem vollen Erfolg geworden. Der TV Alzey präsentierte sich dabei nicht nur als hervorragender Gastgeber, sondern auch sportlich in Topform.
Starke Leistungen auf neuer Anlage
Bei besten äußeren Bedingungen und auf der neuen blauen Laufbahn zeigten Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Land beeindruckende Leistungen. Auch die Starterinnen und Starter des TV Alzey wussten zu überzeugen, die in einer Startgemeinschaft mit Kirn und Bad Kreuznach antraten.
Die 4 x 400-Meter-Staffel mit Paulina Döhring, Astrid Eisenbarth, Dorothea Schmitz und Leni Barth erreichte einen starken vierten Platz. Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf für die männliche U14: Maximilian Holzki, Silas Stieb und Georg Spreuer sicherten sich über 3 x 800 Meter den Rheinland-Pfalz-Titel.
Ein weiteres Highlight setzte die Männer-Staffel über 3 x 1000 Meter. Sören Rathgeber, Selama Tesfamariam und Leander Fink lieferten sich ein packendes Rennen und belegten am Ende einen hervorragenden zweiten Platz.
Deutsche Meisterschaft knapp verpasst
Mit einer Zeit von 7:51 Minuten verpasste das Trio die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft denkbar knapp – nur eine Sekunde fehlte. Besonders bemerkenswert: Selama Tesfamariam und Sören Rathgeber hatten erst wenige Tage zuvor den Duo-Marathon Deutsche Weinstraße für sich entschieden.
Eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Mai bleibt dennoch verwehrt, da Tesfamariam die deutsche Staatsbürgerschaft erst im Juni erhält. Perspektivisch bestehen jedoch gute Chancen, die Qualifikationszeit bei weiteren Wettkämpfen zu unterbieten.
Begeisterung für Stadion und Organisation
Neben den sportlichen Leistungen sorgte auch das neue Wartbergstadion für große Begeisterung bei den zahlreichen Gästen. Besonders die moderne Anlage und die freundliche Atmosphäre in Alzey wurden vielfach gelobt. Die Veranstaltung habe eindrucksvoll gezeigt, dass das Stadion beste Voraussetzungen für hochklassige Wettkämpfe bietet.
Meisterschaft stand kurzfristig auf der Kippe
Was viele Besucher nicht wussten: Noch wenige Wochen vor dem Wettkampf war unklar, ob die Meisterschaft überhaupt stattfinden kann. Grund war ein Defekt an der Laufbahn. Dank einer kurzfristigen und professionellen Reparatur konnte die Veranstaltung jedoch planmäßig durchgeführt werden.
Ein besonderer Dank gilt daher der Stadt Alzey sowie der ausführenden Firma Polythan, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben.
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Stadtverwaltung Alzey






























