Landrat Heiko Sippel (h.R.3.v.l.) hat gemeinsam mit der Kreisbeigeordneten Stephanie Jung (v.R.3.v.r.) sowie Bürgermeistern von Verbandsgemeinden, der Stadt Alzey, Ortsgemeinden und den Klimaschutzmanagern der Verbandsgemeinden und der Stadt Alzey die Aktion „Stadtradeln“ gestartet. Foto: Simone Stier /Kreisverwaltung Alzey-Worms   

Vom 29. Mai bis zum 18. Juni heißt es wieder: Rad statt Auto. Die Kreisverwaltung beteiligt sich gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Alzey auch in diesem Jahr an der Aktion STADTRADELN und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gemeinsam möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel der Aktion ist es, gemeinsam ein Zeichen für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und mehr Lebensqualität im Alltag zu setzen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für die Bedeutung des Radverkehrs im Landkreis gestärkt werden.

„Stadtradeln ist ein Statement für nachhaltige Mobilität, denn Radfahren ist praktizierter Klimaschutz. Mit dem Fahrrad ist man nicht nur ökologisch unterwegs, sondern fördert auch die Gesundheit. Der Wettbewerb lädt außerdem dazu ein, die Region per Fahrrad zu erkunden“, betont Landrat Heiko Sippel. Jeder Kilometer, der im dreiwöchigen Zeitraum von 29. Mai bis zum 18. Juni mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückgelegt wird, zählt.

Teilnehmen kann, wer Lust aufs Radfahren hat. Alle, die in einer der Kommunen des Kreises leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, können beim Wettbewerb mitmachen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann bei der Aktion, die das Klima-Bündnis jährlich durchführt, aktiv einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nach einer Registrierung auf stadtradeln.de werden für die Kommune Kilometer gesammelt. Auch Teams können gemeinsam antreten. Besonders aktive Teilnehmende können sich auf Preise und Auszeichnungen der Sponsoren freuen.

Ein weiterer Vorteil des Stadtradelns ist, dass beim Auswerten der zurückgelegten Strecken Informationen über die Radwege in der Region gewonnen werden. Informationen aus vergangenen Jahren sind bereits in das seitens des Kreises erstellte Radverkehrskonzept eingeflossen. Auch neue Radstrecken im Landkreis, wie der Streckenabschnitt zwischen Wendelsheim und der Geistermühle, konnten in jüngster Zeit geschaffen werden. „Weitere Radwege – etwa eine Verbindung von Alzey in Richtung Flomborn – sind wichtig und sollen im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden und dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) realisiert werden“, betont Sippel.   

Der Landrat dankte herzlich für die rege Teilnahme am Stadtradeln 2025. Im vergangenen Jahr hatten 1.075 aktive Radler in die Pedale getreten und gemeinsam stolze 280.000 Kilometer gesammelt. Rund 45 Tonnen Kohlendioxid konnten durch die Aktion eingespart werden. „Man merkt: Da ist etwas in Bewegung“, so der Kreischef. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 971 Radelnde insgesamt rund 212.000 Kilometer zurücklegten und etwa 35 Tonnen Kohlendioxid einsparten, zeige sich eine erfreuliche Steigerung sowohl bei der Beteiligung als auch bei der Klimabilanz.