Foto: 2017-2026 Röhm GmbH Sontheim

Ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen starteten 13 motivierte Schülerinnen am Girls’ Day 2026 in einen spannenden Tag voller Technik und Praxis am Standort Worms.

Nach der Einführung in die Sicherheitsvorgaben ging es direkt in die Ausbildungswerkstatt. Der erste Programmpunkt war der Austausch einer Armatur an einem Rohrleitungssystem sowie die anschließende Prüfung auf Dichtigkeit. Der Austausch bot grundlegende Einblicke in die Funktion und Bedeutung solcher Systeme. Unter fachkundiger Anleitung tauschten die Schülerinnen geschickt das Bauteil aus und lernten die praktischen Herausforderungen der Montage kennen.

Ein besonderes Highlight war die Herstellung eines personalisierten Hammers aus Metall. Dabei kombinierten die Teilnehmerinnen klassische Handarbeit mit der Feile und moderne Fertigung an der CNC‑Fräse. So konnten sie unmittelbar erleben, wie unterschiedliche Fertigungstechniken ineinandergreifen und wie aus einem Rohmaterial Schritt für Schritt ein präzises Werkzeug entsteht.

Ergänzt wurde das praktische Arbeiten durch eine Besichtigung des Innovationszentrums. Dort, wo Forschende von Röhm an innovativen Produkten und Verfahren arbeiten, erhielten die Schülerinnen Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Besonderes Interesse weckte die Spritzgussmaschine, deren Funktionsweise sowie Einsatzgebiete in der Kunststoffverarbeitung anschaulich erklärt wurden.

Mit dem vielseitigen Programm zum Girls’ Day 2026 leistet Röhm einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im MINT‑Bereich und zeigt, wie spannend, vielfältig und praxisnah technische Berufe sein können.