Regionale Lebensmittel liegen im Trend: Immer mehr Verbraucher greifen bewusst zu Produkten aus ihrer Heimat – vor allem zur Unterstützung heimischer Erzeuger und wegen der kurzen Transportwege. Foto: Kaufland
Regionale Lebensmittel gewinnen in Deutschland weiter an Bedeutung. Das zeigt der erstmals veröffentlichte Regio-Index von Kaufland, der sowohl das Einkaufsverhalten der Kunden als auch eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov auswertet. Demnach achten Verbraucher in Zeiten von Inflation und globalen Krisen verstärkt auf Produkte aus ihrer Region.
Für 41 Prozent der Befragten ist der Einkauf regionaler Lebensmittel heute wichtiger als noch vor einem Jahr. Nur fünf Prozent messen regionalen Produkten inzwischen eine geringere Bedeutung bei. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren: Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) gibt an, häufiger auf regionale Lebensmittel zu setzen.
Der wichtigste Grund für den Kauf regionaler Produkte ist die Unterstützung heimischer Landwirte und Erzeuger. Zwei Drittel der Befragten nannten dieses Motiv. Ebenfalls entscheidend sind kurze Transportwege, die zum Klimaschutz beitragen, sowie die Frische der angebotenen Waren.
Auch die Auswertung der Einkaufsdaten zeigt, dass Regionalität für viele Kunden eine wichtige Rolle spielt. Dresden ist laut Regio-Index die „regionalste Stadt Deutschlands“. Dort enthält nahezu jeder dritte Einkauf mindestens einen regionalen Artikel. Deutschlandweit zählen Bier, Wasser, Eier sowie Wurst- und Molkereiprodukte zu den beliebtesten regionalen Erzeugnissen. Während in Bremen besonders häufig regionales Bier gekauft wird, liegt Rostock beim regionalen Wurstkauf an der Spitze. In Mainz greifen die Kunden deutschlandweit am häufigsten zu regionalem Wein.
Kaufland arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 2.000 regionalen Lieferanten zusammen und bietet rund 25.000 regionale Produkte an. Durchschnittlich stammen die Lieferanten nur gut 21 Kilometer von der jeweiligen Filiale entfernt. Spezielle Regio-Scouts suchen in den einzelnen Regionen gezielt nach neuen Erzeugern und bauen das regionale Sortiment kontinuierlich aus.
Für den Regio-Index wurden neben den Einkaufsdaten aus dem Jahr 2025 auch die Ergebnisse einer repräsentativen YouGov-Umfrage mit mehr als 2.000 Teilnehmern ausgewertet.
Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Kaufland Unternehmenskommunikation






























