Symbolische Schlüsselübergabe der spendenden Firmen an die Bereitschaft des DRK-Ortsverein Altrhein e.V. . Foto: DRK-Ortsverein
Altrhein e.V.

Am Freitag, den 30. Januar 2026, hat der DRK-Ortsverein Altrhein e.V. sein neues First-Responder-Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Der Helfer vor Ort, ein Mercedes Vito 4×4, steht seit diesem Zeitpunkt für medizinische Notfälle in der Verbandsgemeinde Eich zur Verfügung.

Vorausgegangen war eine herausfordernde Zeit für den Ortsverein: Das bisherige First-Responder-Fahrzeug musste aufgrund eines technischen Defekts außer Dienst genommen werden. Das First-Responder-System selbst wurde jedoch nicht eingestellt, sondern mit anderen Fahrzeugen des Vereins weitergeführt, die ursprünglich für diesen Einsatzzweck nicht vorgesehen waren. Dadurch konnte die medizinische Erstversorgung zwar aufrechterhalten werden, allerdings oft unter erschwerten Bedingungen und mit eingeschränkten Möglichkeiten.

„Uns war von Anfang an klar, dass wir den First Responder trotz des Ausfalls unseres Fahrzeugs unbedingt weiter aufrechterhalten wollen“, erklärt Tim Heinz, Bereitschaftsleiter und Leiter der First-Responder-Gruppe des DRK-Ortsvereins Altrhein e.V. „Gerade in medizinischen Notfällen zählt jede Minute. Deshalb war es uns wichtig, schnell eine Lösung zu finden.“

Im vergangenen Jahr rückte die First-Responder-Gruppe zu 110 Einsätzen in der Verbandsgemeinde Eich und deren Gemeinden aus. Der neue Mercedes Vito 4×4 verbessert die Einsatzbedingungen nun deutlich. Das Fahrzeug bietet mehr Platz für Personal und Material und ist durch seinen Allradantrieb besonders für das vielfältige Terrain der Verbandsgemeinde mit Sand, Strand, Seen und Weinbergen geeignet. So können auch Einsatzstellen in unwegsamem Gelände sicher erreicht werden.

„Unser bisheriges Fahrzeug war für unsere Anforderungen zunehmend zu klein geworden“, erläutert Tim Heinz, Bereitschaftsleiter und Leiter der First-Responder-Gruppe. „Der Vito bietet deutlich mehr Platz für Ausrüstung und Einsatzkräfte. Gleichzeitig ermöglicht uns der Allradantrieb, auch abgelegene Einsatzstellen sicher zu erreichen.“

Die Anschaffung des Fahrzeugs wurde durch eine Spendenaktion ermöglicht, an der sich zahlreiche Firmen sowie weitere private Unterstützerinnen und Unterstützer beteiligten. Dank dieser breiten Unterstützung konnte der Ortsverein den Vito Ende Dezember erwerben und für den Dienst vorbereiten. Der DRK-Ortsverein Altrhein e.V. dankt allen Spenderinnen und Spendern ausdrücklich – unabhängig von der Höhe der jeweiligen Spende – für ihren Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

„Dass wir dieses Fahrzeug vollständig durch Spenden finanzieren konnten, zeigt die große Unterstützung aus der Region“, sagt Steven Dörr. „Dafür sind wir allen Spenderinnen und Spendern sehr dankbar.“

Beladen ist der neue First Responder mit einem Notfallrucksack, einem weiteren Rucksack für Atmung und Atemwege sowie einem Corpuls C1 als Patientenmonitor zur Überwachung der Vitalfunktionen und zur Defibrillation bei einer Reanimation. Neu hinzugekommen sind ein speziell für Kindernotfälle ausgestatteter Rucksack sowie Rettungswesten für Arbeiten am und auf dem Wasser, sowie Einsatzmittel für die einfache Wasserrettung. Ebenso neu dazugekommen ist ein Einsatznavigationsgerät, das der Leitstelle ermöglicht Einsätze direkt auf das Navigationsgerät des Fahrzeuges zu senden. Durch das größere Raumangebot kann das Fahrzeug besser als Notarztzubringer, beispielsweise vom Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle, genutzt werden.

„Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind in die Vorbereitung und Ausstattung des Fahrzeugs geflossen“, berichtet Tim Heinz. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern nun wieder ein optimal ausgestattetes Einsatzfahrzeug zur Verfügung stellen können.“

Mit dem neuen First-Responder-Fahrzeug kann der DRK-Ortsverein Altrhein e.V. die medizinische Erstversorgung in der Verbandsgemeinde Eich nun wieder unter optimalen Bedingungen sicherstellen. Der Ortsverein freut sich, den Bürgerinnen und Bürgern ein modernes und leistungsfähiges Einsatzfahrzeug zur Verfügung stellen zu können, und bedankt sich nochmals herzlich bei allen, die dieses Projekt mit ihrer Spende unterstützt haben.