Spatenstich für die neue 55.000 Quadratmeter große Produktions- und Wartungsanlage von Lufthansa Technik in Santa Maria da Feira. Mit dem Projekt entstehen künftig rund 700 Arbeitsplätze im Bereich der Flugzeugwartung und -reparatur. Fotos: Lufthansa Technik
Mit einem offiziellen Spatenstich hat Lufthansa Technik am Montag den Bau einer neuen 55.000 Quadratmeter großen Anlage im portugiesischen Santa Maria da Feira, südlich von Porto, begonnen. Das Projekt der Tochtergesellschaft Lufthansa Technik Portugal markiert einen wichtigen Ausbau des internationalen Wartungsnetzwerks der Lufthansa Group.
Die neue Anlage soll in den kommenden Jahren rund 700 Arbeitsplätze in der Luftfahrtbranche schaffen. Der portugiesische Ministerpräsident Luís Montenegro würdigte das Projekt beim Spatenstich gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Partnerorganisationen als bedeutenden Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Strategischer Ausbau in der Luftfahrtwartung
Die Anlage von Lufthansa Technik Portugal, gegründet im Jahr 2024 als hundertprozentige Tochtergesellschaft, wird sich auf die Reparatur von Triebwerksteilen und Flugzeugkomponenten spezialisieren. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Investitionssumme liegt im dreistelligen Millionenbereich.
Lufthansa Technik ist Teil der Lufthansa Group und gilt weltweit als führender Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen (MRO) für Flugzeuge. Mit dem neuen Standort will das Unternehmen seine Kapazitäten erweitern und sein globales Netzwerk stärken.
Politische Unterstützung und wirtschaftliche Bedeutung
Der portugiesische Premierminister betonte die Bedeutung des Projekts für die langfristige Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Auch die portugiesische Investitionsagentur AICEP hob die Bedeutung der Ansiedlung für den Luftfahrt- und Technologiestandort Portugal hervor.
Nach Angaben des Unternehmens wird das Projekt zudem durch eine Investitionsvereinbarung mit der AICEP unterstützt, die als wesentlicher Faktor für die Realisierung gilt.






























