Archivfoto: Mirco Metzler/Die Knipser

Das Zollfahndungsamt Essen hat mit Unterstützung von Kräften des Hauptzollamtes und des Zollfahndungsamtes Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg, in der Hansestadt, Durchsuchungsbeschlüsse bei insgesamt drei Firmen vollstreckt. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht ein beschuldigter Geschäftsführer in Verdacht in über 900 Fällen gegen das sogenannte Russland Embargo verstoßen zu haben. Es sollen Waren im Wert von über 4 Millionen Euro mittelbar aus Russland eingeführt worden sein.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen kann zu der Art der Waren noch keine Aussage getroffen werden. Zahlreiche Geschäftsunterlagen und Speichermedien konnten als Beweismittel sichergestellt werden. Darüber hinaus konnten im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen zwei hochwertige Luxuslimousinen und ein Vermögensarrest in Höhe von 3,5 Millionen in das Vermögen einer der Firmen vollstreckt werden. Bei dem vorliegenden Sachverhalt gilt bis zum rechtskräftig erbrachten Beweis die Unschuldsvermutung.

Zusätzlicher Hinweis:

Seit dem Beginn des Angriffskrieges durch Russland gegen die Ukraine hat die EU neben zahlreichen Exportverboten auch Importverbote gegen bestimmte russische Waren verhängt.