Dr. Matthias Kögel nimmt die Spende des Frauentreff Wiesoppenheim stellvertretend für das gynäkologische Krebszentrum entgegen (v.l.n.r. Renate Kissel, Birgit Hoffmann-Keth, Dr. Matthias Kögel, Claudia Fröhlich, Petra Lösch, Monika Unrath). Foto: Klinikum Worms

Manchmal sind es die einfachen Ideen, die Großes bewirken: Mit selbst gebackenem Zwetschgenkuchen hat der Frauentreff Wiesoppenheim 1.000 Euro für die Onkologie des Klinikum Worms gesammelt. Die Spende wurde bereits am 24. März übergeben – das Ergebnis einer gelungenen Aktion mit viel Engagement und persönlichem Einsatz.

Bei einem Verkauf im Globus Grünstadt boten die rund 20 Frauen ihre Kuchen gegen freiwillige Spenden an. Dass die Aktion nicht nur geschmacklich überzeugte, zeigte auch eine kleine Episode am Rande: Auf die scherzhafte Frage eines Kunden, ob für einen Mallorca-Urlaub gesammelt werde, reagierten die Frauen mit so viel Charme, dass dieser kurzerhand 20 Euro spendete.

Die Summe kam nicht nur durch den Verkauf zustande, sondern wurde zusätzlich durch Beiträge aus der Gruppe sowie private Spenden aufgestockt. Der Spendenzweck war dabei eine Herzensangelegenheit: „In unserer Gruppe gibt es Frauen, die selbst von einer Krebserkrankung betroffen waren. Deshalb war für uns klar, dass wir die Onkologie unterstützen möchten“, erklärt der Frauentreff.

Entgegengenommen wurde die Spende von Matthias Kögel, leitender Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Leiter des gynäkologischen Krebszentrums. Er betonte die Bedeutung solcher Initiativen: „Gerade zusätzliche Unterstützungsangebote machen für viele Patientinnen und Patienten einen spürbaren Unterschied und tragen dazu bei, den Klinikaufenthalt menschlicher zu gestalten.“

Der Frauentreff Wiesoppenheim, eine Gruppierung des Heimatvereins vor Ort, engagiert sich seit rund 20 Jahren regelmäßig für soziale Zwecke. Jährlich organisiert die Gruppe eine eigene Spendenaktion – im vergangenen Jahr zugunsten eines Hospizes.

Auch im Klinikum Worms weiß man dieses Engagement zu schätzen. Denn Spenden ermöglichen immer wieder Angebote, die über die reine medizinische Versorgung hinausgehen – und genau dort ansetzen, wo persönliche Zuwendung und Fürsorge besonders wichtig sind.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Klinikum Worms