Polizeikräfte, darunter auch Spezialeinheiten, waren in der Karl-Marx-Siedlung im Einsatz, die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Schießerei vor der „Goldbar“ in Worms. Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser
Nach den Schüssen vor einer Bar in der Wormser Innenstadt hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag mit einem größeren Einsatz nachgelegt. Wie die Polizei auf Anfrage gegenüber der Medienagentur Die Knipser bestätigte, standen die Maßnahmen in der Karl-Marx-Siedlung in direktem Zusammenhang mit der Auseinandersetzung vom Freitagabend.
Am Freitag, 27. März 2026, war es gegen 22.15 Uhr vor der „Goldbar“ in der Renzstraße zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen. Im Verlauf der Auseinandersetzung fielen Schüsse, wobei eine Person am Bein verletzt wurde. Das Opfer begab sich selbstständig in ein Krankenhaus. Als die Polizei am Tatort eintraf, waren die Beteiligten bereits geflüchtet.
Die Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Kapitaldelikte des Polizeipräsidiums Mainz. Am Tatort wurden Patronenhülsen sichergestellt, zudem waren Kriminaltechniker im Einsatz. Auch am Folgetag kam es im Bereich der Renzstraße zu weiteren polizeilichen Maßnahmen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28. auf den 29. März, verlagerte sich der Einsatz in die Karl-Marx-Siedlung. Dort kam es zu Durchsuchungsmaßnahmen unter Beteiligung spezialisierter Kräfte, darunter auch das Spezialeinsatzkommando (SEK). Nach Angaben der Polizei stehen diese Maßnahmen im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Schießerei.
Zu konkreten Hintergründen, möglichen Tatverdächtigen oder Motiven äußern sich die Ermittler derzeit nicht. Grund dafür sind die laufenden umfangreichen Ermittlungen. Nach Informationen aus Polizeikreisen werden derzeit zahlreiche Zeugen vernommen und Spuren ausgewertet.
Die Ermittlungen erfolgen weiterhin in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz. Weitere Details sollen erst nach Abschluss zentraler Maßnahmen bekannt gegeben werden.
Text: LC/MM/Redaktion Die Knipser




























