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Neue Kita-Sozialarbeit in der VG Monsheim bietet kostenlose Unterstützung für Familien

Neue Kita-Sozialarbeit in der VG Monsheim bietet kostenlose Unterstützung für Familien
Gemeinsam für Kinder und Familien in der Verbandsgemeinde Monsheim: Silke Bauer (Leiterin der Kita Kunterbunt), Katrin Leisenheimer (Koordinatorin der Kita-Sozialarbeit), die beiden Sozialarbeiterinnen Katinka Gärtner und Irene Herold sowie Ortsbürgermeister Tobias Rohrwick (v. l.) vor der Kita Kunterbunt in Flörsheim-Dalsheim. Foto: Ortsgemeinde Flörsheim-Dalsheim

Familien in der Verbandsgemeinde Monsheim können seit Oktober 2026 ein neues Beratungs- und Unterstützungsangebot nutzen. Mit Katinka Gärtner und Irene Herold haben zwei Kita-Sozialarbeiterinnen des Jugendamtes der Kreisverwaltung Alzey-Worms ihre Arbeit aufgenommen. Ihr gemeinsamer Dienstsitz befindet sich in der Kindertagesstätte Kunterbunt in Flörsheim-Dalsheim. Von dort aus betreuen sie sämtliche Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde und stehen Eltern in allen Ortsgemeinden als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Hilfe bei Erziehungsfragen und schwierigen Lebenssituationen

Die Kita-Sozialarbeit richtet sich an Familien, die Unterstützung bei unterschiedlichen Herausforderungen des Alltags benötigen. Dazu zählen Fragen zur Erziehung und Entwicklung von Kindern ebenso wie familiäre Belastungen, finanzielle Schwierigkeiten oder Trennungssituationen.

Darüber hinaus helfen die Sozialarbeiterinnen bei Behördengängen, der Beantragung von Leistungen und der Suche nach finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten. Auch Elternabende, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Projekte gehören zum Angebot.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die enge Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften der Kindertagesstätten. Durch die regelmäßige Anwesenheit in den Einrichtungen können die Sozialarbeiterinnen frühzeitig Kontakte zu Familien knüpfen und bei Bedarf Unterstützung anbieten.

Freiwillig, vertraulich und kostenlos

Das Beratungsangebot steht allen Familien unabhängig von ihrer persönlichen oder finanziellen Situation offen. Die Inanspruchnahme ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Dabei müssen Eltern nicht erst mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert sein. Bereits kleinere Fragen oder Unsicherheiten können Anlass für ein Gespräch sein. Ziel ist es, frühzeitig Hilfestellungen zu geben und bei Bedarf an geeignete Beratungsstellen oder weitere Unterstützungsangebote zu vermitteln.

Landrat Heiko Sippel sieht in der Einführung der Kita-Sozialarbeit einen wichtigen Schritt zur Stärkung von Familien. Durch die unmittelbare Nähe zu den Kindertagesstätten sollen Hemmschwellen abgebaut und Kindern bessere Entwicklungs- und Bildungschancen ermöglicht werden.

Neuer Standort erweitert Unterstützungsnetzwerk

Die fachliche Koordination der Kita-Sozialarbeit beim Landkreis Alzey-Worms übernimmt Katrin Leisenheimer. Sie begleitet den weiteren Ausbau des Angebots und betont insbesondere die Bedeutung persönlicher Kontakte und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Familien.

Unterstützt wird das Projekt auch von der Ortsgemeinde Flörsheim-Dalsheim. Sie stellt dem Landkreis geeignete Räumlichkeiten in der kommunalen Kita Kunterbunt zur Verfügung.

Ortsbürgermeister Tobias Rohrwick begrüßt die Einführung des Angebots. Kindertagesstätten seien längst nicht mehr ausschließlich Orte der Betreuung und frühkindlichen Bildung, sondern auch wichtige Anlaufstellen für Familien. Besonders positiv sei, dass die neue Unterstützung nicht nur Eltern in Flörsheim-Dalsheim, sondern der gesamten Verbandsgemeinde Monsheim zugutekomme.

Text: ML/ Redaktion die Knipser · Quelle: Kreisverwaltung Alzey-Worms