Der geplante Radweg entlang der B271 zwischen Alzey und Flomborn soll künftig eine wichtige Lücke im regionalen Radwegenetz schließen. Die ersten Abstimmungen zur Trassenführung haben bereits begonnen. Foto: Pixabay

Die Planungen für einen neuen Radweg entlang der Bundesstraße 271 zwischen Alzey und Flomborn kommen voran. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat die ersten Abstimmungen mit den beteiligten Kommunen und Fachbehörden aufgenommen. Der Landkreis Alzey-Worms begrüßt diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer besseren und sichereren Radverkehrsverbindung. Baulastträger des Projekts ist der Bund.

Die rund 5,7 Kilometer lange Strecke soll künftig eine wichtige Lücke im regionalen Radwegenetz schließen und die Verbindung zwischen Alzey und Flomborn deutlich verbessern. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kreisverwaltung darüber informiert, dass der LBM im Jahr 2026 mit den konkreten Vorbereitungen der Planung beginnen werde.

Inzwischen wurden wichtige Grundlagen geschaffen: Die geplante Trasse wurde 2025 vollständig vermessen. Zudem erfolgte eine Ortsbegehung, bei der die örtlichen Gegebenheiten, mögliche Grundstücksfragen sowie naturschutzfachliche Anforderungen geprüft wurden. Auf dieser Basis hat der LBM erste Überlegungen für eine mögliche Streckenführung entwickelt und diese den beteiligten Ortsgemeinden sowie Fachbehörden vorgestellt.

„Ich freue mich sehr, dass der LBM bei diesem für den Landkreis wichtigen Projekt nun in die konkrete Abstimmung eingestiegen ist. Die gute Zusammenarbeit zeigt, dass wir bei der Umsetzung unseres Radverkehrskonzeptes gemeinsam Schritt für Schritt vorankommen. Besonders wichtig ist dabei die enge Abstimmung aller Beteiligten“, betont Landrat Heiko Sippel.

Der geplante Radweg soll nicht nur die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöhen, sondern auch die Nutzung des Fahrrads im Alltag erleichtern. Aus Sicht des Landkreises ist die Verbindung entlang der B271 ein wichtiger Bestandteil des regionalen Radverkehrsnetzes und verbessert unter anderem die Erreichbarkeit von Schulen und Kindertagesstätten.

Auch der LBM Worms sieht in dem Projekt einen bedeutenden Baustein für den Ausbau der Radinfrastruktur. „Der Abschnitt entlang der B271 ist ein wichtiger Baustein für ein durchgängiges und sicheres Radwegenetz im Landkreis. Gleichzeitig verbessert er die Anbindung von Schulen und Kindergartenstandorten und setzt damit ein starkes Signal für den Alltagsradverkehr“, erklärt Dienststellenleiter Bernhard Knoop.

Die weiteren Planungsleistungen wurden inzwischen vergeben. Im Juli 2026 soll die bislang entwickelte Vorzugstrasse gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro vor Ort überprüft werden. Anschließend werden die Planungen weiter konkretisiert und die notwendigen Genehmigungsunterlagen sowie die Bürgerbeteiligung vorbereitet.

Der LBM weist darauf hin, dass Radverkehrsprojekte dieser Größenordnung umfangreiche Prüfungen erfordern. Fragen des Naturschutzes, des Grunderwerbs, der Entwässerung und der Genehmigungsverfahren müssen sorgfältig berücksichtigt werden. Ziel aller Beteiligten ist es, die nächsten Planungs- und Verfahrensschritte zügig weiterzuführen.

Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Kreisverwaltung Alzey-Worms