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Neuer Rettungswagen für die Verbandsgemeinde Wöllstein

Neuer Rettungswagen für die Verbandsgemeinde Wöllstein
Ab dem 1. Oktober wird ein Rettungswagen dauerhaft in der Verbandsgemeinde Wöllstein stationiert. Zunächst ist das Fahrzeug im Feuerwehrgerätehaus der Einheit Sutter in Gau-Bickelheim untergebracht. Archivfoto: Mirco Metzler/Die Knipser

Ab dem 1. Oktober 2026 wird dauerhaft ein Rettungswagen in der Verbandsgemeinde Wöllstein stationiert. Der neue Standort in Gau-Bickelheim soll die notfallmedizinische Versorgung im Süden des Landkreises Alzey-Worms verbessern und die Eintreffzeiten bei Einsätzen verkürzen.

Zunächst wird der Rettungswagen im Feuerwehrgerätehaus der Einheit Sutter in Gau-Bickelheim untergebracht. Das Unternehmen Sutter hat dafür zusätzliche Sozialräume geschaffen und damit die Voraussetzungen für die vorübergehende Stationierung geschaffen.

Kürzere Wege im Notfall

Bislang wurde die Verbandsgemeinde Wöllstein insbesondere von Rettungsmitteln aus Gensingen und Bad Kreuznach mitversorgt. In den meisten Ortsgemeinden lagen die durchschnittlichen Eintreffzeiten bei mindestens zehn Minuten, teilweise auch darüber. Durch einen rund um die Uhr einsatzbereiten Rettungswagen vor Ort sollen die Wege künftig deutlich kürzer werden.

Landrat Heiko Sippel und VG-Bürgermeister Johannes Brüchert begrüßen die Entscheidung. „Bei einem medizinischen Notfall zählt jede Minute. Deshalb muss unser Anspruch sein, die gesetzlich vorgegebenen Hilfsfristen möglichst flächendeckend einzuhalten und die Sicherheit der Menschen bestmöglich zu gewährleisten“, betonen beide.

Der Standort Gau-Bickelheim biete mit der direkten Anbindung an die A 61 und die B 420 gute Voraussetzungen für eine schnelle Versorgung der umliegenden Gemeinden. Sippel verweist zugleich darauf, dass die rettungsdienstliche Struktur im Landkreis regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden müsse.

Rettungswache in Wöllstein geplant

Die Unterbringung in Gau-Bickelheim ist zunächst als Übergangslösung vorgesehen. Perspektivisch soll im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wöllstein auch eine Rettungswache entstehen. Damit soll der Rettungsdienst dauerhaft in der Verbandsgemeinde verankert werden.

„Dass nun ein Rettungswagen direkt in unserer Verbandsgemeinde stationiert wird, ist ein wichtiger Schritt und ein echter Mehrwert für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Brüchert. Er dankt unter anderem der Rettungsdienstbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Landrat Thomas Barth, Landrat Heiko Sippel, der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Wöllstein und der Firma Sutter für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung.

Weitere Verstärkung für die Region

Auch über den neuen Standort hinaus soll die rettungsdienstliche Struktur weiter ausgebaut werden. Im Zuge der Neuaufstellung des Rettungsdienstes ist perspektivisch eine zusätzliche Rettungswache im Landkreis Alzey-Worms vorgesehen.

Zusammen mit dem Notarztstandort am Kreiskrankenhaus Alzey sowie den Rettungswachen in Alzey, Wörrstadt und Osthofen soll damit die Versorgung in der Region weiter verbessert werden.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Kreisverwaltung Alzey-Worms